14.04.2021 - 17:18 Uhr
Michelfeld bei AuerbachOberpfalz

Zeitplan bei Sanierung des Pfarrzentrums St. Otto Michelfeld eingehalten

Trotz der vielfachen Einschränkungen in der Pandemie haben die Beteiligten bei der Sanierung des Pfarrzentrums St. Otto in Michelfeld zügig durchgearbeitet und den Zeitplan eingehalten. Noch im April soll alles fertig sein.

Der Saal verfügt jetzt über einen Sportboden. Auch die Rückwand sowie die Tore zu den Seitenbereichen sind erneuert worden.
von Autor SCKProfil

Der Pfarrzentrum St. Otto wird durch Vereine und Gruppen jeden Alters nicht nur aus Michelfeld genutzt. Seiner Sanierung lag ein Finanzierungsplan mit einem Kostenvolumen von rund 255 000 Euro zugrunde.

Der Zuschuss aus der Städtebauförderung belief sich auf 101 363,01 Euro. Weitere 68 000 Euro steuert die Stadt Auerbach bei. Auch die Erzdiözese Bamberg beteiligte sich an der Finanzierung, während die verbleibenden Kosten von der Pfarrei Michelfeld übernommen wurde. Hier lag der Anteil der Kirchenstiftung Michelfeld bei 86 572,50 Euro, die zum Großteil über den Förderverein abgewickelt wurden.

Noch vor Beginn der eigentlichen Sanierungsmaßnahme bauten freiwillige Helfer um den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Erwin Holl die kompletten Decken, die Beleuchtung und die Unterkonstruktionen zurückgebaut. Sie bereiteten im November das Feld bereitet für die Neugestaltung der Decken, dem Einbau von energiesparenden LED-Lampen und den Austausch der Böden. Im großen Saal gibt es jetzt einen Sportboden.

Der abgenutzte Naturstein im Treppenhaus wurde durch robustes Feinsteinzeug ersetzt. Auch die Heizkörper und die defekten Tore mussten erneuert werden. Anschließend waren die Maler und Schreiner an die Reihe, um Wände, Decken, Türen und Gelände im Eingang neu zu gestalten.

Viele dieser Arbeiten führten örtliche Firmen aus. Am Ende der Sanierung des Pfarr- und Dorfzentrums kam die Bayreuther Niederlassung von E-Infra in Dresden, zum Zug. Systemintegrator Thorsten Rochus programmierte die Steuerungen für Heizung, Jalousien und Beleuchtung. So sind für Saal und Bühne unterschiedliche Szenarien voreingestellt; je nachdem, ob es ein Theaterstück, eine Ausstellung, einen Vortrag oder eine Filmvorführung ins passende Licht zu rücken gilt. An einer Stromschiene befinden sich mehrere Leuchtkörper, die um 360 Grad drehbar und dimmbar sind. Sie erlauben es bei einer Ausstellung, die Stellwände direkt oder indirekt zu beleuchten.

Förderverein Pfarrzentrum für Johannes Lindner Herzensangelegenheit

Michelfeld bei Auerbach
Hintergrund:

Zahlen und Fakten zum Pfarrzentrum St. Otto

  • Das Pfarrzentrum St. Otto wurde in den Jahren 1972 bis 1975 erbaut.
  • Im Gebäude untergebracht sind eine Kindertagesstätte mit Kinderkrippe, Räume für die Dorfjugend, ein multifunktional nutzbarer Saal mit Bühne und eine Kegelbahn.
  • 2009 initiierte der jüngst verstorbene Johannes Lindner die Gründung eines Fördervereins für das Pfarrzentrum St. Otto, der sich seitdem um den Erhalt dieses Treffpunkts für junge und ältere Menschen aus Michelfeld, Nasnitz und Weidlwang bemüht.
  • 2012/13 erfolgten die Sanierung des Kindergartens und die Einrichtung einer Kinderkrippe sowie umfangreiche energetische Maßnahmen wie Fassadendämmung, Heizungsanlage, Fenster, Türen und die Gestaltung der Außenanlagen.
Blick von der Bühne in den Saal mit den quadratischen LED-Beleuchtungselementen unterschiedlicher Größe und die Stromschiene mit zwei der um 360 Grad drehbaren Leuchtkörper.
Blick aus dem Saal mit der neuen Wandverkleidung auf die Bühne.
Thorsten Rochus aus Willenreuth, Systemintegrator von der Bayreuther Niederlassung der E-Infra, Dresden, ist gelernter Elektrotechniker und arbeitet nun nach einer Fortbildung in diesem neuen Ausbildungsberuf.

 

 

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