Am Glockenturm in Mittelreinbach versammelte sich bei herrlichem Sonnenschein eine ansehnliche Zahl von Besuchern, um am ökumenischen Feldgottesdienst teilzunehmen. Diakon Bernd Deyerl aus Eschenfelden und sein katholischer Amtsbruder Pfarrer Roland Klein aus Neukirchen standen gemeinsam am festlich geschmückten Altar und führten durch den Gottesdienst. Der Posaunenchor aus Eschenfelden begleitete den Gottesdienst wieder musikalisch. Die Predigt stellte Diakon Deyerl unter das Motto aus Joh. Kap.1 Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen. Deyerl: "Nazareth, ein kleines Dorf in der tiefsten Provinz, wie Mittelreinbach oder Gaisheim. Wer da wohnt und sich dazu bekennt, der wird belächelt und nicht selten Ziel von Spott und Vorurteilen. Vor-Urteile nerven, sind aber aktuell präsenter denn je. Denkt man nur an den Wahlkampf, wo sich manche Akteure mit populistischen Aussagen schier übertreffen. Gott räumt damit auf. Seinen eigenen Sohn lässt er in einem kleinen Dorf aufwachsen und nicht in der großen Stadt mit allen Möglichkeiten und Gelegenheiten. Es ist schon wahr, dass es auf dem Land viele Einschränkungen gibt, wenn man beispielsweise nicht (mehr) mobil ist. Aber dort gibt es eben auch Menschen, die zusammenhalten, die sich gegenseitig helfen und stützen, wenn es notwendig ist und miteinander feiern und Freude teilen." Nach den Fürbitten beschloss das Lied „Nun danket alle Gott“ den Gottesdienst. Vor dem Abschlusslied des Posaunenchores dankte der Vorsitzende der Glockenturmgemeinschaft, Kurt Stielper, allen Akteuren und Helfern sowie den zahlreichen Besuchern und wünschte noch einen geselligen Abend. Pfarrer Roland Klein freute sich über seinen "sympathischen neuen Amtsbruder", mit dem er das erste Mal zusammen Gottesdienst halten durfte und wünschte ihm einen guten Anfang.
Mittelreinbach bei Neukirchen
24.07.2023 - 10:38 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst im Reinbachtal am Glockenturm gefeiert
von Externer Beitrag
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