10.12.2020 - 14:00 Uhr
MitterteichOberpfalz

Ärger über Hundehaufen in Pleußen

Spaziergängern in Pleußen stinkt es - im wahrsten Sinne des Wortes. Aufgrund liegengelassener Hundehaufen auf Wegen ging im Stadtrat Mitterteich ein Appell an Tierhalter, die sich nicht um den Kot ihrer Schützlinge scheren.

Hundehaufen auf Wegen – wie hier auf dem Symbolbild – sorgen in Pleußen für Ärger.
von Udo Lanz Kontakt Profil

Den Ärger von Spaziergängern über zurückgelassenen Hundekot in Pleußen gab Sonja Gleißner (Freie Wähler) im Stadtrat weiter. Wie sie in der jüngsten Sitzung beim Punkt "Wünsche und Anregungen" berichtete, ließen bestimmte Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Tiere einfach auf Wegen liegen. Mehrere Leute hätten sie erst wieder darauf angesprochen.

Besonders ärgerlich seien die Haufen für Mütter, die mit Kinderwagen unterwegs seien. Werde einer übersehen, habe man ein Problem mit Schmutz und Gestank. "Jeder, der da reintappt, ärgert sich", so Gleißner. Sie vermutete, dass die Lage in Mitterteich nicht anders sein dürfte und bat die betreffenden Tierhalter darum, den Hundekot ordnungsgemäß zu entsorgen.

"Ein leidiges Thema"

"Das ist ein leidiges Thema, das uns seit Jahren verfolgt", bestätigte Bürgermeister Stefan Grillmeier. Von Bürgern aus Mitterteich habe er in letzter Zeit zwar keine Beschwerden dazu gehört, aber er glaube, dass dieses Problem auch hier grundsätzlich weiter bestehe. Gleichzeitig stellte er heraus, dass viele Hundebesitzer sehr sorgsam seien und sich an die Vorgaben hielten. An all jene, die das nicht tun, richtete er noch einmal einen Appell, sich korrekt zu verhalten. "Wer den Dreck macht, soll ihn auch wegräumen."

Ebenfalls unter "Wünsche und Anregungen" wollte Manfred Sommer (SPD) wissen, ob mit dem Energiemonitor auf der Homepage der Stadt Kosten verbunden sind. Kämmerin Ursula Ockl bestätigte, dass ein Monatsbeitrag anfalle, den genauen Betrag konnte sie auf Anhieb aber nicht beziffern. In den ersten Monaten sei es ein vergünstigter Preis gewesen, so Ockl.

Sommer warf die Frage auf, ob dieser Service weiterhin sinnvoll ist: "Ich glaube nicht, dass sich das viele anschauen." Bürgermeister Stefan Grillmeier erwiderte, dass die Anzeige dieser Daten in Zeiten der Energiewende zum Nachdenken anregen könne. Jeder Bürger, der in die Stadtverwaltung komme, sehe auf dem Monitor im Foyer die aktuellen Zahlen. Der Anteil des vor Ort erzeugten Stroms am Verbrauch sei eine Information, die man den Bürgern ruhig weitergeben könne - zumal jetzt auch weitere Projekte im Bereich Photovoltaik anstünden. Grillmeier bewertete den Energiemonitor positiv und betonte, dass er daran festhalten wolle.

Zuschuss von Firmen

Auf spätere Nachfrage von Oberpfalz-Medien teilte Ursula Ockl mit, dass die Monatsgebühr bei 199 Euro liege. Nach dem Start im Herbst 2019 seien es drei Monate lang jeweils 99 Euro gewesen. Zwei Firmen hätten das Ganze aber mit 2000 Euro gesponsert. Wie Ockl weiter informierte, laufe der Vertrag noch bis zum 30. Juni 2021.

Im Stadtrat ging es auch um den Zutritt zum Rathaus und die Verteilung von Masken

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