09.07.2021 - 16:33 Uhr
MitterteichOberpfalz

Großeinsatz in Mitterteich: Lagerhalle in Flammen

Feuerwehren aus der ganzen Umgebung eilten am frühen Freitagmorgen nach Mitterteich: Dort stand im Stadtgebiet eine Lagerhalle auf einem Firmengelände in Flammen.

von Udo Lanz Kontakt Profil

Ein Gebäudebrand im Mitterteicher Stadtgebiet löste am frühen Freitagmorgen einen Großeinsatz aus. In Flammen stand kurz nach 4.30 Uhr eine Lagerhalle auf dem Gelände einer Metallbaufirma in der Mühlenstraße.

Das Stichwort "B4" führte zur Alarmierung von neun Feuerwehren, die den Brand sehr schnell unter Kontrolle brachten. Den Einsatzkräften gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Produktionshalle und das nahe Wohnhaus zu verhindern. Als äußerst hilfreich erwiesen sich die beiden Drehleitern der Feuerwehren Mitterteich und Waldsassen, die von zwei Seiten aus in Position gebracht wurden.

Die rund 8 mal 10 Meter große Lagerhalle aus Holz, in der sich unter anderem ein Bagger und eine Hebebühne befanden, ist infolge des Feuers komplett zusammengestürzt. Schäden entstanden auch an der Produktionshalle. Zur Brandursache kann die Polizei noch keine Angaben machen, der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 200.000 Euro. Verletzte Personen gab es nicht.

Kommandant Franz Bauernfeind von der Feuerwehr Mitterteich, der auch die Einsatzleitung innehatte, sprach auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien von einem unproblematischen Verlauf der Löscharbeiten. Umgehend habe man geprüft, ob und wo im Produktionsgebäude Gasflaschen und andere Gefahrgüter lagern. "Da wurde uns aufgesperrt und wir konnten schnell rein", so Bauernfeind. Das Feuer habe an diesem Gebäude bereits den Giebel in Mitleidenschaft gezogen, aber glücklicherweise nicht die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

Als problematisch erwies sich die starke Rauchentwicklung, denn auf dem Nachbargrundstück neben dem Firmenareal befindet sich eine größere Wohnanlage. Zwar war der Rauch im nebeligen Wetter kaum zu erkennen, doch der Geruch war im ganzen Umkreis wahrnehmbar. "Wir haben Leute rumgeschickt, um die Anwohner aufzufordern, Fenster und Türen geschlossen zu halten", berichtete Bauernfeind. Kreisbrandrat Andreas Wührl ergänzte auf Nachfrage, dass zusätzlich zu Wärmebildkameras der Feuerwehren auch eine Drohne des BRK im Einsatz gewesen sei, um mögliche Glutnester aufzuspüren.

Vor Ort waren auch die Schott-Werksfeuerwehr, die Feuerwehren Großensterz, Königshütte, Konnersreuth, Leonberg, Pechofen, Pleußen und Waldsassen sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung. Hinzu kamen mehrere Fahrzeuge des BRK und ein Fachberater des THW. Im Einsatz waren insgesamt 120 Feuerwehr-Aktive sowie 20 weitere Kräfte von BRK, Polizei und THW.

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