02.05.2019 - 14:47 Uhr
NabburgOberpfalz

Mit "Hau ruck" in die Höhe

Ein Maibaum, der ein Dorf schmückt, ist Ausdruck dafür, dass der Zusammenhalt im Ort stimmt. Zum 1. Mai sind erneut viele geschmückte Symbole des Gemeinschaftsgefühls empor gehievt worden.

Zahlreiche helfende Hände waren nötig, bis die mächtigen Frühlingsboten in die Senkrechte gehievt waren. Nachfolgend eine Übersicht über die Maibäume in der Region:

Trausnitz

Nach einem kurzen Regenschauer unterstützten strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen die Feuerwehrmänner bei ihrem Vorhaben, den Maibaum vor dem Gemeindehaus aufzustellen. Mit Muskelkraft und unter den Anfeuerungsrufen der zahlreichen Zuschauer wurde die 28 Meter lange Fichte in die Höhe gewuchtet. Für Beate Danzl war es ein besonderer Glückstag: Mit ihrem Los gewann sie den Maibaum, der zur Kirchweih wieder umgelegt wird. (bnr)

Stulln

Ein rekordverdächtiger Maibaum: 30 Meter lang und eineinhalb Tonnen schwer. Das Prachtstück des Schützenvereins Stulln lag auf Böcken bereit. Etwa 40 kräftige Männer - unter ihnen auch Pfarrvikar Joseph Kokkoth - hievten den Koloss in eineinviertel Stunden in die Senkrechte. Die Tischgarnituren auf der Terrasse des Schützendomizils füllten sich bis auf den letzten Platz. (ohr)

Schwarzenfeld

Die Feuerwehrjugend Sonnenried wurde beim Aufstellen des Maibaums am Gerätehaus von den Feuerwehrkameraden aus Rauberweiherhaus unterstützt. Gemeinsam wuchteten sie die 22 Meter hohe Birke in die Höhe. Das Kommando lag in den Händen von Christian Herrmann. Mit Dreieckkeilen wurde der Baum im bestehenden Betonschacht befestigt. Anschließend konnte das Fest beginnen. (ksi)

Schwarzach

Eine lange Tradition führt die Katholische Landjugendbewegung Unterauerbach fort. In der Ortsmitte wurde in diesem Jahr bereits am Vortag des 1. Mai der prächtige Maibaum in die Höhe gehievt. Die zahlreiche Mithilfe der weiteren Vereine sorgten für einen reibungslosen Ablauf. (ga)

Guteneck-Pischdorf

Getreu dem Dorfmotto "Einigkeit macht stark" stemmten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Pischdorf den Maibaum an seinen Bestimmungsort. Die 26 Meter hohe Fichte ziert fortan den Dorfplatz . Auch Bürgermeister Johann Wilhelm packte mit an. Musikalisch wurde Blaskapelle begleitet. Danach wurde gegrillt und Kaffee und Kuchen an die Mitwirkenden verteilt. (eya)

Freilandmuseum Neusath

Als herrlicher Frühlingsbote ragt nun auch im Oberpfälzer Freilandmuseum die 25 Meter hohe Fichte in den Himmel. Zu finden ist der mächtige Maibaum bei der kleinen Kapelle. Musik lieferte die Nabburger Jugendblaskapelle. Für das leibliche Wohl der vielen Besucher war bestens gesorgt. Rund 1000 Besucher wohnten dem Spektakel bei. (eya)

Schmidgaden-Gösselsdorf

Reges Treiben herrschte am frühen Morgen des 1. Mai in Gösselsdorf. Um 8 Uhr traf man sich am Vorplatz des Feuerwehrhauses, um den Baum aus dem Wald zu holen. Bevor dieser jedoch mit Kränzen und Bändern geschmückt wurde, stärkten sich alle Beteiligten bei einem Weißwurstfrühstück. Nachmittags wurde der Baum unter Aufsicht von vielen Zuschauern aufgestellt. Danach ging es zum gemütlichen Teil über. (exb)

Wernberg-Köblitz

Zum fünften Mal stellten die "Rescue Boum" auf dem Marktplatz den Maibaum auf. Auch wenn am Vormittag der Himmel recht wolkenverhangen war, so hatte Petrus am späteren Nachmittag ein Einsehen. Und so kamen auch viele Gäste auf den Marktplatz. Für die Bewirtung war gesorgt. Gegen 16 Uhr waren dann starke Männer gefragt, die beim Aufstellen des 27 Meter langen Baumes mit anpackten. Nach einer Stunde stand der Maibaum, den in diesem Jahr Bastian Schinner spendete. (wee)

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