19.09.2019 - 10:53 Uhr
Neuenhammer bei GeorgenbergOberpfalz

Informationspavillon steht in Kürze

Bei der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Gesellschaft und der Gemeinde Georgenberg ist die Vorfreude auf die Einweihung des Sagen- und Märchenpfads "Auf Schönwerths Spuren" schon groß.

Architekt Günter Naumann (Zweiter von rechts) erläuterte die Pläne für den Informationspavillon.
von Josef PilfusekProfil

Mit dem Beginn der Erdarbeiten für die Errichtung des Informationspavillons für den Sagen- und Märchenpfad „Auf Schönwerths Spuren“ geht es laut Johann Walbrunn nun Zug um Zug weiter. Und so freute sich der Präsident der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Gesellschaft wie die Vizepräsidenten Erika Eichenseer und Josef Beimler sowie Bürgermeister Johann Maurer beim Ortstermin am Dienstag schon auf die Einweihung, die Ende Juni 2020 bei einem Hoffest über die Bühne gehen soll.

Bis dahin ist aber noch einiges zu tun. „Der achteckige Pavillon mit den Parkplätzen ist der Ausgangspunkt für den Sagen- und Märchenpfad“, informierte Diplom-Ingenieur Günter Naumann. Der Regensburger Architekt – „er arbeitet mit Nachdruck“, sagte Erika Eichenseer – begleitet das Projekt und kündigte das Ende der Erdarbeiten durch die Holzbau Semmler GmbH aus Hemau für Ende nächster Woche an.

„Der Informationspavillon dürfte dann im Oktober errichtet werden“, blickte Naumann nach vorne. „Dann geht es mit den Pflanzarbeiten weiter.“ Eingeschlossen darin sind neben dem Gebäude, der Grundinformationen zu Franz-Xaver von Schönwerth enthalten wird, zwei Kugelbäume.

Nach Eichenseers Aussagen sind auch die Künstler schon fleißig am Werk. So haben Jeff Beer und Engelbert Süß bereits die Skulpturen „Im Rachen des Wassermanns“ und „Mond im Brunnen“ errichtet. Bereits in den Startlöchern stehen auch Günter Mauermann (Stelen „Wassermann“ und „Wasserfräulein“), Thomas Simon (Skulpturen „Holfräulein“) und Axel R. Schmidt (Skulptur „Hinz und Klaus, die Köhler“).

Laut Maurer „wäre das Projekt ohne die Finanzierung durch LEADER nicht möglich gewesen“. Und so ging der Dank des Bürgermeisters auch an das Amt für Landwirtschaft und Ernährung in Neumarkt. Es bezuschusst die auf 123.351 Euro veranschlagte Maßnahme mit 60.000 Euro. „Die zuwendungsfähigen Kosten betragen 100.000 Euro“, sagte Maurer und bezifferte den Eigenanteil der Gemeinde auf knapp 13.000 Euro. Dabei stellte er die zahlreichen Spenden, unter anderem von der Schönwerth-Gesellschaft selbst, heraus.

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