„Mir ihrer Teilnahme setzen sie ein Zeichen“, fand Johann Maurer, als er in seiner Rede zum Volkstrauertag feststellte: „Ihnen ist Gedenken wichtig und sie finden es richtig, dass in unserem Land Gedenkstunden stattfinden.“
Nach dem von Pfarrer Julius Johnrose in der Pfarrkirche gefeierten Gottesdienst, bei dem wie an der Totenehrung am Kriegerdenkmal die Blaskapelle Waldkirch unter der Leitung von Bernhard Träger spielte, erinnerte der Bürgermeister vor allem an die Millionen von Opfern der beiden Weltkriege einschließlich der NS-Gewaltherrschaft. Das Gedenken galt aber auch den Menschen, die getötet wurden, weil sie einer anderen Rasse oder Religion angehörten oder Widerstand gegen ein unmenschliches Regime geleistet haben. „Es bleibt eine Verpflichtung, nicht zu akzeptieren, dass Krieg und Gewalt als Mittel zum Zweck und Ausweg aus Konflikten dargestellt werden.“
Das auf die Initiative des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge entstandene Buch über Erinnerungen von Menschen an den Zweiten Weltkrieg holt laut Maurer die Opfer aus der Anonymität. „Die Geschichten geben ihnen einen Namen und ein Gesicht. Sie berühren und halten deshalb die Vergangenheit lebendig.“ Da solchen Erinnerungen auch der Volkstrauertag gewidmet sei, bewahre er die Toten vor dem Vergessen. „Er ruft dazu auf, festzuhalten am Einsatz für den Frieden und die Wahrung der Menschenrechte.“














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