29.07.2020 - 16:23 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Hochwasserschutz an der Floß hat Auswirkung auf Asphaltierungsarbeiten in Neustadt

Zuletzt kam das Wasser aus der Erde – Wasserrohrbruch. Dass auf der Straße An der Floß noch immer Schotter statt Asphalt an zwei Stellen die Fahrbahn bedeckt, liegt ebenfalls am Wasser, am befürchteten Hochwasser.

Grober Schotter markiert seit einiger Zeit die Stelle, an der Arbeiter den Wasserrohrbruch geflickt haben.
von Uwe Ibl Kontakt Profil

Seit Wochen sind die Bauarbeiter abgezogen, die den Wasserrohrbruch in der kleinen Straße An der Floß zwischen der Firma Nachtmann und dem Abzweig nach Theisseil repariert hatten. "Warum ist noch nicht wieder asphaltiert?", erkundigte sich Heribert Schubert (SPD) in der Sitzung des Stadtrates.

Das provisorisch aufgestellte Schild weist schon seit einigen Wochen auf die Straßenschäden An der Floß hin.

"Nur die aufgegrabenen Stellen auszubessern, wäre zu wenig", antwortete Bürgermeister Sebastian Dippold. Schließlich ist die Fahrbahndecke in der ganzen Straße in keinem guten Zustand mehr. Aber in diesem Bereich stehen Maßnahmen zum Hochwasserschutz am Floßbach an. Die Stadt wartet derzeit auf Infos des Wasserwirtschaftsamtes zu den vorgesehenen Umbauten, die wohl auch den Gehweg betreffen. Möglicherweise soll er auf das Niveau des Baches abgesenkt werden. "Wir werden nachhaken und dann überlegen, was wir machen", versprach Dippold.

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Schnelle Abhilfe gegen mögliche Überflutungen in diesem Bereich nach starken Regenfällen erhofft sich Hermann Schmid. "Macht mal einen Spaziergang an der Floß", empfahl er seinen Stadtratskollegen. Oberhalb der Brücke der Zacharias-Frankl-Straße sei das Gewässer zugewachsen mit Bäumen und angeschwemmte Erde behindere den Abfluss des Wassers. "Bei größerem Regen ist die Floß dicht", warnte der Freie Wähler.

Die Floß wuchert zwischen der Firma Nachtmann und der Fröschaustraße zu. Herman Schmid befürchtet, dass dies bei einem starken Regen zu Überschwemmungen führen könnte.

Zacharias Rebl erinnerte sich, den Bach in der Vergangenheit bereits ausgebaggert zu haben. Schubert empfahl der Stadt, in dieser Sache ebenfalls auf das Wasserwirtschaftsamt zuzugehen. "Sie sind zuständig für dieses Gewässer dritter Ordnung."

Die Floß wuchert zwischen der Firma Nachtmann und der Fröschaustraße zu. Herman Schmid befürchtet, dass dies bei einem starken Regen zu Überschwemmungen führen könnte.
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