08.01.2021 - 10:42 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Mauerreste in der Neustädter Freyung warten, was die Zukunft bringt

Anfang November sackte der Dachstuhl eines rund 300 Jahre alten Hauses in Neustadt ein. Wie es mit den Resten des Gebäudes weitergeht, weiß auch zwei Monate später noch niemand.

von Uwe Ibl Kontakt Profil

Das Landratsamt hat den Eigentümer des teilweise eingestürzten und daraufhin notrückgebauten Häuschens in der Freyung 23 in Neustadt aufgefordert, die letzten verbliebenen Mauern und anderer Gebäudeteile abzusichern. Dabei gehe darum, dass keine losen Gebäudeteile mehr herabstürzen oder Unbefugte das Gebäude betreten. Zum anderen wolle man durch diese Maßnahme weitere Schädigungen des Gebäuderestes vermeiden, teilt das Landratsamt mit.

Das ist nach Auskunft der Besitzer auch geschehen. "Wir haben das Areal abgesperrt, da darf niemand rein", sagen die Eigentümer, die ungenannt bleiben wollen. Und wie geht es nun weiter? Das weiß derzeit offenbar niemand. Die Besitzer verweisen darauf, dass sie Kontakt mit der oberen Denkmalschutzbehörde in München aufgenommen haben. Doch wegen Corona könne sich kein Mitarbeiter vor Ort ein Bild machen. Da heißt es abwarten.

Das Landratsamt spricht davon, dass die Experten noch ziemlich am Beginn einer Entscheidungsfindung seien. Eine weitergehende Auskunft ist im momentanen Stadium nicht möglich.

In dem seit langen Jahren leerstehenden ehemaligen Wohnstallhaus war am Sonntag, 1. November, der Dachstuhl eingeknickt. Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und ein benachbarter Baggerunternehmer arbeiteten den ganzen Nachmittag über am Notabriss und der Sicherung des denkmalgeschützten Gebäudes.

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