03.11.2020 - 12:27 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Oetzinger bewirbt sich erneut als CSU-Kreisvorsitzender in Neustadt/WN

Trotz Corona-Pandemie: Die CSU im Landkreis Neustadt will die Neuwahlen auf Ortsebene bis zum 31. Januar durchziehen. Bereits geklärt ist die wichtigste Personalie auf Kreisebene der Partei.

Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger steht vor seiner dritten Amtsperiode als CSU-Kreisvorsitzender.
von Ralph Gammanick Kontakt Profil

In einer virtuellen Kreisvorstandssitzung traf die CSU die wichtigste Vorentscheidung der kommenden Wochen, die nicht gerade arm an personellen Weichenstellungen sind: Stephan Oetzinger stellt sich erneut zur Wahl als Kreisvorsitzender. Es wäre seine dritte Periode als Parteichef. Im Jahr 2017 übernahm er das Amt von Landrat Andreas Meier, 2019 bestätigten die Delegierten den zwischenzeitlich zum Landtagsabgeordneten beförderten Manteler mit satten 98 Prozent. Nun schlug Meier den 36-Jährigen erneut für das höchste CSU-Amt im Kreis Neustadt/WN vor. „Dr. Stephan Oetzinger ist der richtige Mann, um den Kreisverband in den kommenden beiden Jahren zu führen“, wird Meier in einer Pressemitteilung zitiert. Die Nominierung erfolgte einstimmig, die Wahl ist für Februar 2021 geplant.

Die CSU bestätigt Stephan Oetzinger 2019 als Kreisvorsitzenden

Vohenstrauß

Oetzinger habe in den vergangenen drei Jahren Wahlen auf allen politischen Ebenen, von der Europa-, der Bundestags-, den Landtags- und Bezirkstagswahlen bis hin zur Kommunalwahl 2020, hervorragend gemanagt, erklärt Meier weiter. Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht untermauerte den Vorschlag mit einem Hinweis auf die fruchtbare Teamarbeit von Oetzinger, Meier und ihm – gerade auch in der Coronakrise. „Das ist ein wunderbares Gefühl, mit einem derart großen Vertrauen erneut nominiert zu werden“, sagt Oetzinger. Seine Stellvertreterriege – Andrea Lang, Rupprecht, stellvertretender Landrat Albert Nickl und Gerald Morgenstern – weiß er komplett hinter sich: Auch sie will erneut antreten.

Zugleich stellt der Kreisverband die Weichen für die Wahlen auf Orts- und Kreisebene. „Wir haben uns bewusst dazu entschieden, alle Veranstaltungen im gesamten Kreisverband bis Ende November abzusagen und nur digitale Formate anzubieten“, betont Oetzinger. Der Infektionsschutz gehe vor. Ziel sei es aber, dass die 50 Ortsverbände im Landkreis bis zum 31. Januar ihre Wahlen abschließen und im Idealfall am 19. Februar die Kreisdelegiertenversammlung in Windischeschenbach zusammentritt. Der Kreisvorsitzende: „Ob dies dann wirklich möglich ist, werden wir gemeinsam mit den Ortsverbänden entscheiden. Dazu tauschen wir uns kontinuierlich aus und stehen auch in Kontakt mit der CSU-Landesleitung und unserem Generalsekretär Markus Blume.“

Die Coronapandemie stellt den Kreisverband ohnehin vor große Herausforderungen. Seit der Kommunalwahl Mitte März konnte kaum ein klassisches Veranstaltungsformat stattfinden. Strukturell, so hob Oetzinger in der Vorstandssitzung hervor, stehe der mit rund 3100 Mitglieder größte CSU-Kreisverbands in der Oberpfalz weiterhin ausgezeichnet da. So stelle man nicht nur mit Meier den Landrat und mit den Fraktionen aus CSU und JU 29 der 60 Kreisräte, sondern besetze zudem 24 der 38 Chefsessel in den Rathäusern im Landkreis.

Der Kreisverband nominiert Oetzinger für die Wahl 2019

Neustadt an der Waldnaab

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