Ganz neue Töne erklingen beim "Waldhauser"-Fasching durch die engen Stuben. Zwei aus der unterhaltsamen Truppe sind an den Tischen keine Unbekannten und der Dritte ist bekannt aus Funk und Fernsehen.
Ein Aufkleber am Hemd verrät, dass hier drei "Zoigllauser" die Instrumente in der Hand haben. Zumindest war es am Dienstag so. Einen Tag später verändern Roman Karl, Dieter Seidl und Roland Hansl den Namen des Trios noch ein klein wenig. "Zoigl-Lauser" wollen sie sich nennen. Die Gruppe ist noch ganz jung, einiges im Fluss.
Erst am Mittwoch stand die erste Probe an - nach dem Wochenende der beiden ersten gemeinsamen Auftritte am Freitag und Dienstag beim "Waldhauser". Die drei sehen sich durchaus in der Tradition der "Neisteder Zoiglmusik". Schließlich waren Seidl und Karl bis zum überraschenden Ende im vergangenen Jahr unter diesem Namen musikalisch mit unterwegs. Volksmusik und alte Schlager sollen auch im Programm der "Zoigl-Lauser" zu hören sein.
Man kennt sich vom Sehen, von diversen Musikertreffen und Auftritten seit Jahren. Doch so richtig zusammengespielt haben die "Lauser" am Freitag relativ spontan das erste Mal. "Auf der Suche nach einem Akkordeonisten sind wir auf Roland gekommen", meint Seidel. Der 62-Jährige ehemalige Polizist musiziert seit bald 55 Jahren. Erfolge und Fernsehauftritte feiert er mit den "Steinbühlern" aus seiner Heimat Eslarn.
Die Bewährungsprobe in der engen Zoiglstube haben die drei bestanden. Ungewöhnlich dünn machte sich Bassist Seidl. Zu solchen Gelegenheiten wuchtet er nicht mehr den "dicken Berta" genannten Kontrabass ins Auto, sondern bringt die "kleine Lissy", eine Bass-Ukulele mit Kautschukseiten, mit.
Freuen können sich die Neustädter aufs Bürgerfest. Da werden Hansl, Seidl und Karl als "Zoigl-Lauser" für Stimmung sorgen.






















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