Nittenau
03.09.2018 - 12:32 Uhr

Toter Beifahrer: Weitere Suchaktion

Noch ist unklar, aus welchem Jagdgewehr die Kugel stammte, die am Sonntag vor drei Wochen einen 47-Jährigen tötete. Die Polizei erwartet die Ergebnisse noch in dieser Woche.

Noch ist unklar, aus welchem Jagdgewehr die Kugel stammte, die am Sonntag vor drei Wochen einen 47-Jährigen tötete. Bild: Patrick Pleul/dpa
Noch ist unklar, aus welchem Jagdgewehr die Kugel stammte, die am Sonntag vor drei Wochen einen 47-Jährigen tötete.

Der Mann war als Beifahrer in einem Auto auf der Bundestrraße 16 bei Goppeltshof (Stadt Nittenau) von einem Projektil getroffen worden und erlag wenig später seinen Verletzungen. Am Freitag suchten Kräfte der Bereitschaftspolizei das Feld noch einmal ab, auf dem am Unglückstag eine Erntejagd stattgefunden hatte. Das bestätigte der Pressesprecher Dietmar Winterberg vom Polizeipräsidium Oberpfalz am Montag. Die Beamten suchten nach weiteren Projektilen und Patronenhülsen. Letztlich gelte es auch festzustellen, wer möglicherweise von wo aus geschossen habe. Die Polizisten waren auch mit Metallsuchgeräten ausgestattet. Es war laut Winterberg bereits die zweite Suchaktion. Dass das Projektil aus einem Jagdgewehr stammt, gilt laut Polizei als gesichert.

Die Waffen der beteiligten Jäger waren nach dem Unglück sichergestellt worden. Ein Gutachter des Landeskriminalamts ist seither damit beschäftigt festzustellen, aus welcher der Waffen das Projektil stammte, das den 47-jährigen Regensburger tötete. Auch Spezialisten des Bundeskriminalamts wurden laut Winterberg mittlerweile eingeschaltet. Es gelte, den Sachverhalt so genau wie möglich zu klären, sagte der Pressesprecher. Er geht davon aus, dass bis Ende dieser Woche Ergebnisse vorliegen. Garantiert sei das aber nicht. Bis dahin bleibt auch für die Jäger unklar, wer den letztlich tödlichen Schuss abgegeben hat.

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