1500 Meter übernahm ein Spezialpflug der beauftragten Firma Föckersperger. Das Gerät schafft eine Verlegetiefe von maximal 1,60 Meter und einen Rohrdurchmesser von 250 Millimeter. Die Zugkraft der eingesetzten Seilwinde beträgt 120 Tonnen. Der Pflug kann mehrere Leitungen auf einmal verlegen und ein zusätzliches Trassenwarnband mit einbauen. Dies geschah auch auf dem Teilstück Obertresenfeld nach Untertresenfeld, wo neben der Wasserleitung und den Speedpipe-Leerrohren für den Breitbandausbau auch das Trassenwarnband für Wasserleitung und Glasfaserleitung verlegt worden ist.
Durch die Baumaßnahme, die insgesamt knapp 120 000 Euro kostete, ist nun der Ortsteil Obertresenfeld auf direktem Weg an den Hochbehälter Fahrenberg angeschlossen. Zuvor verlief die Leitung über den früheren Hochbehälter Obertresenfeld, der derzeit noch als Druckminderschacht genutzt wird. Dieser wird dann zurückgebaut. Damit haben nun auch die Untertresenfeldener größeren Druck in ihren Leitungen. Vor Obertresenfeld aus Richtung Hochbehälter Fahrenberg wurde ein Druckmindererschacht gebaut, der neue Zählerschacht befindet sich am Ortsausgang.
Die Leitung von Obertresenfeld nach Untertresenfeld ersetzt die alte Grauguss-Leitung. Sie ist rund 850 Meter lang. Die Kosten belaufen sich auf 51.750 Euro. Die Verlegung der größten Strecke erfolgte mittels Pflug, innerorts wurde ein Bagger eingesetzt. Dabei verlegte der Arbeitstrupp zugleich die benötigten Speedpipe-Leerrohre für die Breitbanderschließung von Untertresenfeld im Beistellungsmodell. Rund 950 Meter lang ist die neue Leitung von Obertresenfeld Richtung Hochbehälter Fahrenberg. Die Kosten für diese Teilmaßnahme belaufen sich auf 67.750 Euro.
















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