Groß war die Bestürzung, als sich die Nachricht vom plötzlichen Tod des angesehenen Geschäftsmanns und Familienvaters Robert Baumer verbreitete. Auch die zahlreichen Trauergäste in der Pfarrkirche und am Friedhof bei der Beerdigung spiegelten das Ansehen des Gärtnermeisters wider.
In Konzelebration der Geistlichen Alfons Kaufmann, Florian Frohnhöfer, Wolfgang Dietz, Alexander Hösl, Erwin Bauer und Thomas Jeschner fand der Trauergottesdienst statt, der vom Schönseer Kirchenchor unter der Leitung von Hubert Reimer, dem Schwiegervater des Verstorbenen, musikalisch gestaltet wurde. "Wer ist nicht zutiefst bewegt von dem viel zu frühen und plötzlichen Tod des 48-jährigen Gärtnermeisters?", fragte Pfarrer Alfons Kaufmann in der Predigt. "Es hat doch alles so wunderbar gepasst", fuhr er fort, "und von einer Sekunde auf die andere ist alles anders."
Rasante Entwicklung
Im August 1973 als Sohn der Gärtnerfamilie Baumer geboren, übernahm Robert Baumer 2002 den elterlichen Betrieb. Der Jungunternehmer vergrößerte das Unternehmen Schritt für Schritt. 2015 wurde das 50-jährige Bestehen gefeiert und drei Jahre später folgte baulich der Schritt, der die Gärtnerei mit 20 Mitarbeitern zu einem der größten Gartenzentren Ostbayerns an der B 22 machte.
2008 heiratete Robert Baumer seine Frau Ulla und konnte sich über die beiden Kinder Miriam und Antonia freuen. Wandern und das Pflegen von Freundschaften gehörten zu den Hobbies der glücklichen Familie. "Es hat alles wunderbar gepasst", wiederholte der Geistliche, bis zu dem Tag, an dem die Welt stehen blieb, und wofür es keine Erklärung gebe.
Geschätzter Kollege
Etliche Vereine nahmen in ehrenden Nachrufen Abschied von ihrem Mitglied. Karlheinz Pieper sprach für den TSV Oberviechtach, dem Baumer seit 1988 angehörte. In der Zeit als aktiver Spieler erzielte er gute Leistungen. Christian Schießl hob als Vorsitzender der Krieger- und Soldatenkameradschaft die Gestaltung der Kränze für das Kriegerdenkmal durch die Familie Baumer hervor. Johann Roßmann dankte für die 21 Jahre lange Treue zur Freiwilligen Feuerwehr Oberviechtach sowie für den Blumenschmuck bei verschiedenen Veranstaltungen. Ein Vertreter der Gartenbaugruppe Weiden und Umgebung resümierte: "Wir verlieren einen geschätzten Kollegen und Freund."
In einem Meer von Blumen wurde der Verstorbene beigesetzt und von der Stadtkapelle musikalisch in würdiger Form verabschiedet. Das Mitgefühl aller galt den beiden Töchtern des Verstorbenen sowie Ehefrau Ulla, die das Geschäft im Sinne ihres Mannes weiterführt.

















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