17.02.2020 - 10:56 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Fasching als Unterrichtsprojekt

Die Schüler der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule bringen Faschingsfreude ins Seniorenheim. Mit Liedern und Sketchen wird gute Laune verbreitet.

Mit Sketchen und Mitmachliedern erfreuten die Schüler der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule die Bewohner des Senioren- und Pflegeheims Oberviechtach.
von Udo WeißProfil

Zur ersten Faschingsveranstaltung im Alten- und Pflegeheim hieß Pflegedienstleiterin Katharina Schneider die Schüler der zehnten Klassen der Doktor-Eisenbarth-Mittelschule willkommen. Mitgebracht hatten die Jugendelichen auch Schoitenköichl und Köichl, die mit Margit Capillera gebacken wurden, und die den Senioren beim Kaffeetrinken schmeckten. Auch Geschäftsführer Karlheinz Stoppa, Rektor Werner Winderl und Konrektor Rudi Schneider ließen sich von den Jugendlichen bedienen und genossen zum Kaffeetrinken die Klaviermusik von Jonas Fuchs.

In einem bunten Unterhaltungsprogramm, das die Schüler mit den Lehrkräften Susanne Köppl-Rötzer, Christian Knott und Jürgen Dietl eingeübt hatten, wurden Lieder wie „Lustig ist das Zigeunerleben“, „Rehragout“ und Unser oide Kath'“ gesungen, wobei auch die alte Leute kräftig mitsangen. Die Bläsergruppe mit Christian Knott, der auch die musikalische Leitung inne hatte, und Konrektor Rudolf Schneider auf dem Akkordeon sorgten für die instrumentale Begleitung. Zum Schunkeln lud der Böhmerwaldwalzer ein. Die Lachmuskeln strapazierte der Sketch „Aschenbrödel – Ich bin so schön“. Martin Simon, der durch das Programm führte, glänzte als Prinz und hatte die Lacher mit seinem immer wiederkehrenden Satz „Ich bin so schön“ auf seiner Seite.

Zum Andenken an den Nachmittag überreichten die Zehntklässler ein Bild mit dem „Baum des Lebens“. Daran angebracht sind Schilder, auf denen Werte stehen, die ein positives Leben ausmachen. Die Jugendlichen trugen ihre Gedanken zu Liebe, Freundschaft, Toleranz, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft vor und wünschten den Senioren, „dass auch ihr Baum des Lebens mit vielen schönen Momenten geschmückt wird“. Mit dem Lied „Muss i denn“ verabschiedeten sich die jungen Akteure.

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