„Es gibt Menschen, die einfach da sind, sich ganz selbstverständlich einbringen, ohne davon ein großes Aufheben zu machen.“ So sprach Bürgermeisterin Tanja Schiffmann beim Ehrenamtsempfang des Marktes Parkstein all die Vereinsmitglieder an, deren Tätigkeit nach außen oft gar nicht bewusst wird. Mit diesem Empfang am Mittwochabend im Festsaal wolle die Gemeinde die Bedeutung der im Ehrenamt tätigen Bürger herausstellen, betonte die Bürgermeisterin.
Der Festsaal war zu diesem Anlass entsprechend seinem Namen gestaltet worden. Die Gäste fanden ihre Plätze an großen Tischen, in deren Mitte rote Weinreben mit Lämpchenketten und Kerzen die besondere Atmosphäre betonten.
Ins Bewusstsein rücken
Bürgermeisterin Tanja Schiffmann sagte den Vereinsmitgliedern ein herzliches Dankeschön für die Arbeit, die wichtiger Teil für den Erhalt der örtlichen Gemeinschaft sei. Freilich könne der Abend nicht die freiwilligen Leistungen während des Jahres aufwiegen, räumte die Bürgermeisterin ein. Es gehe vielmehr darum, mit diesem gemütlichen Abend das Ehrenamt ins Bewusstsein aller Mitbürger zu rücken und dessen Bedeutung hervorzuheben. Das sei wichtig, weil es immer schwerer werde, Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern.
Heimspiel für Zauberer
Eine gute Stunde lang war dann bestes Vergnügen mit dem „Zauberer vom Hexenberg“ geboten. Wolfgang Götz, versteckt sich hinter diesem Namen und ist als gebürtiger Parksteiner ohnehin jedem bekannt. Er verstand es in seine verblüffenden Tricks, vor allem mit den Spielkarten, die Gäste einzubinden. So durfte Franz Bringer, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft, mit einem „besonderen“ Helm, eher von der Arbeit auf dem Bau bekannt, dazu noch mit einer aufgesetzten Lampe, per „Lichtverbindung“ den Wert einer Spielkarte zum Zauberer „übertragen“. Was natürlich auch bestens gelang, wie sich unter dem Beifall der Besucher zeigte.
Später holte der „Zauberer vom Hexenberg“ auch eine von einem Gast auserwählte Karte aus einem kleinen Säckchen, dass symbolisch das Gefängnis von Alcatraz war. Denn auf der Karte war kein anderer zu sehen als Al Capone. Bereits vor dem gemeinsamen Abendessen, machte Wolfgang Götz mit seinem Zauberschrank eine Runde durch die Tische und faszinierte die „Ehrenamtler“ mit seinen Tricks.















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