21.03.2019 - 10:19 Uhr
PechbrunnOberpfalz

Schülern und Lehrern stinkt's

Probleme mit Geruchsbelästigungen gibt es in der Grundschule. Jetzt wird die Temperatur zurückgefahren und mehr gelüftet.

Geruchsbelästigungen wurden in der Grundschule Pechbrunn festgestellt. Untersuchungen des Gesundheitsamts brachten aber kein Ergebnis. Jetzt riet der Bürgermeister, die Innentemperatur etwas zu drosseln und kräftig zu lüften. Eien Gefahr für die Gesundheit der Schüler und Lehrer besteht nicht.
von Josef RosnerProfil

Bürgermeister Ernst Neumann berichtete in der jüngsten Gemeinderatssitzung von Untersuchungen des Gesundheitsamts - allerdings ohne Ergebnis. "Es wurde rein gar nichts gefunden, schon gar nichts krebserregendes, wie teilweise befürchtet wurde." Laut Bürgermeister Neumann ist die Geruchsbelästigung wohl auf Überhitzung zurückzuführen. Sein Vorschlag soll jetzt an der Schule umgesetzt werden: Die Temperatur soll um zwei Grad zurückgefahren und kräftig gelüftet werden. "Wir sollten abwarten, ob es was nützt."

In den Klassenzimmer sei es einfach zu warm, so die Vermutung von Neumann. Thomas Dehmel rief dazu auf, den Vorschlag des Bürgermeisters schnell umzusetzen. "Wir brauchen unsere Schule und auch unsere Lehrer", so der SPD-Rat und bat zudem, bei den Gesprächen mit den Betroffenen mehr Diplomatie walten zu lassen.

Weiteres Thema war die Schließung der Raiffeisen-Filiale zum 31. Juli

(wir berichteten).

Pechbrunn

Bürgermeister Ernst Neumann bedauerte dies ausdrücklich, doch müsse die wirtschaftliche Entscheidung akzeptiert werden. Nicht zufrieden zeigte sich der Bürgermeister, dass auch der Geldautomat und der Kontoauszugsdrucker entfernt werden. "Das ist schade, es bricht wieder ein Stück mehr weg aus unserer Kommune." Gerade die ältere Bevölkerung sei betroffen; es werde bei der VR-Bank kein Bargeld mehr geben. Neumann berichtete, dass die Geschäftsleitung ihm mitgeteilt hat, dass der Geldautomat täglich nur von zehn Personen benützt wurde, dies sei einfach zu wenig. Alfons Grillmeier (CSU) befürchtet wegen der Schließung der Filiale massive Probleme für die ältere Bevölkerung.

Erweitert wird die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde: Weitere LED-Leuchten werden aufgestellt im Ulmenweg, Sonnenstraße, Quellenweg und Marktredwitzer Straße. Dagegen reicht die Beleuchtung in der Birkenstraße und in der Dorfstraße aus. Weil es in zwei Straßen keine zusätzliche Beleuchtung mehr braucht, könne die Gemeinde so rund 5000 Euro einsparen. Die Kosten belaufen sich auf rund 12 000 Euro. Die gemeindliche Zustimmung erhielt ein Bauherr in Pechbrunn, der dort einen Anbau an ein bestehendes Wohnhaus mit Carport errichten will.

Gerhard Flügel (SPD) fragte nach dem aktuellen Stand des gemeindlichen Archivs? Bürgermeister Ernst Neumann sagte: "Es ist in Arbeit, es dauert noch etwas". Thomas Dehmel wollte die aktuelle Situation bei den Bauplätzen in Groschlattengrün wissen. Bürgermeister Ernst Neumann antwortete, dass es dort aktuell noch drei Bauplätze gibt. Gerhard Flügel bat im Gemeinderat zu überlegen, wo neue Bauplätze ausgewiesen werden könnten. "Das läuft schon", meinte Bürgermeister Neumann dazu. Isgard Forschepiepe (SPD) monierte die schlechte Friedhofsbeleuchtung, vor allem im neuen Bereich.

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