16.11.2021 - 15:53 Uhr
Pesensricht bei IllschwangOberpfalz

Heinz Wannemacher feiert in Pesensricht seinen 85. Geburtstag

Gratulationscour mit (von links) Heinz und Elfriede Wannemacher, Bürgermeister Dieter Dehling, Wolfgang Niebler (Stopselclub Pesensricht), Heinz Pickel (OGV Augsberg) sowie Mathias Prinzer (OGV Augsberg).
von Norbert WeisProfil

In guter körperlicher Verfassung, noch geistig rege und unternehmungslustig feierte in Pesensricht Heinz Wannemacher seinen 85. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörten der Bürgermeister der Gemeinde Illschwang Dieter Dehling, der evangelische Pfarrer Thomas Schertel, eine Abordnung des OGV Augsberg mit Vorsitzendem Heinz Pickel und Mathias Prinzer, sowie der Vorsitzende des Stopselclubs Pesensricht Wolfgang Niebler. Der Jubilar freute sich auch über Glückwunschschreiben von Ministerpräsident Markus Söder und von Landrat Richard Reisinger.

Als Einzelkind kam Wannemacher am 14. November 1936 in Darmstadt zur Welt. Im Rahmen der Kinderverschickung in der Zeit des Nationalsozialismus sollte es für ihn ursprünglich zu einer Familie in den Odenwald gehen. Auf Intervention seiner Mutter kam das Geburtstagskind im Alter von acht Jahren 1944 nach Amberg, wo eine Schwester von ihr lebte. Seine Schullaufbahn verlief unter diesen Bedingungen sehr schwierig. Nach Kriegsende konnte er auch nicht mehr nach Hause, weil seine Eltern bei einem Fliegerangriff ums Leben gekommen waren und auch sein früheres zu Hause zerstört war. 1945 führte ihn sein Lebensweg zu einer weiteren Schwester seiner Mutter nach Nürnberg. Dort erlernte er den Beruf des Malers. 18 Jahre lang war er in einer Fabrik als Betriebsmaler beschäftigt. Danach machte er sich als Maler und Messebauer selbstständig. Während seiner Beschäftigung in der Fabrik lernte er seine Frau Elfriede kennen, die ebenfalls dort eine Anstellung hatte. 1957 schlossen die beiden in Nürnberg-Buch den Bund der Ehe. Sie bekamen vom Unternehmen eine Werkswohnung zur Verfügung gestellt. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Sohn Gerhard trat in die Fußstapfen des Vaters und übernahm sein Geschäft.

Von Nürnberg hergezogen

Durch viele Besuche seiner Verwandtschaft im Landkreis Amberg-Sulzbach hatten die beiden die Oberpfalz lieb gewonnen. Schließlich gab es 1985 die Gelegenheit, in Pesensricht endgültig sesshaft zu werden. Hier bestand die Möglichkeit, ein altes Bauernhaus in der Ortsmitte zu erwerben. Diese Chance nutzten sie und begannen umgehend die umfassende Renovierung. Nach drei Jahren zogen sie von Nürnberg nach Pesensricht. Hier sind sie schnell heimisch geworden und fühlen sich auch sehr wohl. Gerne erinnern sich an die Zeit, als viele Pesensrichter beim Bau mit anpackten. Die Wannemachers schätzen die offene Art der Oberpfälzer. Die Gartenarbeit bereitet ihnen viel Freude. Mehrmals konnten sie beim Blumenschmuckwettbewerb des OGV einen Spitzenplatz erreichen. Die Pflege der Geselligkeit ist ihnen wichtig. So trat Heinz Wannemacher dem Stopselclub bei.

Der Jubilar hat große Freude an antiken Gegenständen. Zu den Antiquitäten hat er im Laufe der Jahrzehnte eine besondere Beziehung entwickelt. In der Scheune und den Nebengebäuden kann er seinem Hobby sehr gut nachgehen. Die Naturverbundenheit waren ebenfalls ein Grund, weshalb er sich mit seiner Frau in Pesensricht niedergelassen hat.

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