Bereits vor längerer Zeit hat der Stadtrat den Beschluss gefasst, den Holzsteg über die Pfreimd zu erneuern. Auf der Suche nach Fördergeldern wurde der Kämmerer allerdings bisher nicht fündig. „Diese Einzelmaßnahme unterliegt keinen Förderrichtlinien“ lauteten die ablehnenden Bescheide. Eine Ausnahme tut sich bei der Regierung der Oberpfalz auf für den Fall, dass der Steg als Zuwegung in ein Naherholungsgebiet Verwendung findet. Dann kämen Mittel aus der Städtebauförderung in Betracht. Dieser Gedanke wurde von der Verwaltung aufgegriffen und in eine erste Ideenskizze eingebunden. Geschäftsleiter Bernhard Baumer stellte die Planung dem Stadtrat in seiner letzten Sitzung vor.
Herausgekommen ist dabei ein Motorik und Workout Parcours, der sich vom Steg aus bis zur Bebauung an der Werberger Straße erstreckt. Darin sind Aktionsflächen für Motorik und Workout, Sitzgruppen, ein Grillplatz und eine Zeltwiese enthalten. „Sollte sich der Stadtrat für eine solche Nutzung entscheiden, würde die Planung weitergetrieben und eine erste Kostenschätzung erstellt werden“, so der Geschäftsleiter. Dieser Gedanke stieß bei den Räten auf offene Ohren. Unisono sprachen sich alle Fraktionen für ein Naherholungsgebiet an der Pfreimd aus. Die Kommentare der Fraktionssprecher lauteten von „gute Idee“ bis „weiter verfolgen“ oder „das wäre sehr gut“.
Stadtrat Mirko Hägler ging gleich einen Schritt weiter. Um die Stadtkasse nicht zu überstrapazieren, schlug er die Aufteilung in zwei Bauabschnitte ein.Wovon ein Abschnitt die Erneuerung des Steges umfassen sollte. Einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, tiefer in die Planung einzusteigen. Passend für das Naherholungsgebiet bietet die Firma Automatik Baumann aus Luhe-Wildenau der Stadt Pfreimd vier Solarleuchten zur Erprobung an. Erst nach einem Jahr im praktischen Einsatz kann die Stadt die Lampen erwerben.

















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.