Es war am Montagmorgen gegen 8 Uhr, als die Revierinhaber Franziska und Thomas Ulrich an den Tatort gerufen wurden: Aufmerksame Gemeindearbeiter hatten am Bolzplatz nahe des Höhenweges in Poppenricht ein verwundetes Rehkitz gefunden. Das Tier wies tiefe Wunden am Kopf auf, die offensichtlich von Bissen stammten. „Da kommt ganz klar nur ein freilaufender Hund in Frage“, meinte Ulrich zu den Verletzungen des kleinen Rehes.
Ein junger Mitjäger aus der Gemeinde wollte sich des gepeinigten Tieres annehmen: Er brachte es zu einem mit Wildtieren vertrauten Tierarzt, die die Wunden des Kitzes versorgte, und will es jetzt mit der Flasche aufpäppeln. Das könnte klappen, meinte der Veterinär. Über den aktuellen Zustand des Rehes war gestern aber noch nichts bekannt. Thomas Ulrich hat jedenfalls die Polizei eingeschaltet und Anzeige erstattet. „Vielleicht gibt es ja irgendwelche Zeugen, die den Vorgang beobachtet haben“, appelliert er an die Bevölkerung. Verbunden mit der dringenden Bitte, Hunde nicht frei laufen zu lassen, sondern auf jeden Fall anzuleinen. Denn solche Vorkommnisse wie am Montag sollten sich nicht wiederholen.






















Hoffentlich wird das Rehkitz wieder gesund! Vielen Dank an seine Retter.
Schlimm, wie verantwortungslos und rücksichtslos manche Menschen sind - die sollten keine Tiere halten dürfen!
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