16.07.2020 - 10:44 Uhr
PressathOberpfalz

Köstlichkeit aus Holunderblüten

OWZ-Leserin Heike Heindl gibt ihr Rezept für Hollerküchel weiter. Die Blüten dafür zupft sie bei Sonnenschein.

Die Hollerküchel werden im heißen Fett herausgebacken. Nachdem der Stiel abgeschnitten wurde, werden sie gewendet. Köstlich schmeckt dazu ein säuerliches Mus oder Kompott.
von Sandra Schmidt Kontakt Profil

Von Beruf ist Heike Heindl aus Pressath Bilanzbuchhalterin. „Ich bin eine leidenschaftliche Köchin und Bäckerin“, sagt sie. „Durch meine zusätzliche Ausbildung zur staatlich anerkannten Hauswirtschafterin, die ich letztes Jahr erfolgreich abgeschlossen habe, konnte ich meiner Leidenschaft auch noch Professionalität zufügen.“ Gute und einfache Rezepte weiterzugeben ist für die Mutter von zwei Kindern eine Herzensangelegenheit.

Hier ihr Rezept und die Zubereitung von Hollerkücheln:

110 Gramm Mehl, 2 Eigelbe, 1/8 Liter Bier, 75 Milliliter spritziges Mineralwasser, 1 Prise Salz und 2 Esslöffel Zucker zu einem dickflüssigen Teig verrühren.

2 Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Eischnee schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

250 bis 300 Gramm Butterschmalz oder hocherhitzbares Öl in einer hohen Pfanne erhitzen („Kochlöffel-Probe, ob es heiß genug ist“).

Zirka 20 – bei Sonnenschein gepflückte – Holunderblüten-Dolden („die frei von jeglichem Getier sind“) einzeln in den Teig tauchen und im heißen Fett goldgelb ausbacken.

Die Stiele mit einer Schereabschneiden und die Küchel wenden. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Mit Puderzucker bestäubt und einem säuerlichen Mus oder Kompott servieren (zum Beispiel aus Äpfeln, Holunderbeeren oder Zwetschgen).

Die Holunderblüten-Dolden („die frei von jeglichem Getier sind“) werden einzeln in den Teig getaucht.

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