16.10.2019 - 09:38 Uhr
PressathOberpfalz

Wenig Besucher beim "Gesangsabend für Senioren" in Pressath

Musik beflügelt, beschwingt und bietet ein Hörvergnügen für Jung und Alt gleichermaßen. Der Seniorenbeauftragte der Stadt Pressath, Albert Butscher, lud zu einem „Gesangsabend für Senioren“ in den Pfarrsaal ein. Leider kamen nicht viele.

musik für senioren
von Autor ISProfil

Trotz sehr intensiver Vorbereitungsarbeit stieß gut gemeinte Angebot des Seniorenbeauftragten auf wenig Gegenliebe. Nur sehr wenige Gäste hatten sich in den Pfarrsaal „verirrt“ und einer meinte sogar „es gibt in Pressath anscheinend keine Senioren“. Diejenigen, die gekommen waren, erlebten einen „bunten Abend“ der zeigte, dass Pressath eine musikalische Stadt ist.

Der Gruß des Veranstalters galt neben den Künstlern besonders Bürgermeister Werner Walberer, dessen Stellvertreter Max Schwärzer, der mit launigen Worten durch das abwechslungsreiche Programm führte. Einen besonderen Dank stattete Butscher den Familien Anna und Günter Treffert sowie Olga und Herbert Loh für den herbstlichen Saal- und Tischschmuck aus. Dankesworte richtete er auch an die Pfarrjugend für die Übernahme der Bewirtung. „Die Verbindung zwischen der Jugend und der älteren Generation ist in Pressath optimal“ freute er sich.

Bürgermeister Werner Walberer meinte in seinem Grußwort bedauernd, dass „die Veranstaltung mehr Zuhörer vertragen hätte“. Dank sprach er dem unermüdlichen Seniorenbeauftragen für seine Arbeit aus. Weiter erinnerte er an das Stadtjubiläum im kommenden Jahr bei dem auch ein „Tag für Senioren“ eingeplant ist. Dieser findet am 17. Juni statt. Höhepunkt dabei wird ein Auftritt von Brigitte Traeger sein.

Unter der Leitung von Hornmeister Andreas Karl, dem Chef der Parforcehornbläser der Kreisgruppe Eschenbach im Bayerischen Jagdverband, stimmten die Bläser das Publikum lautstark in den Abend ein.

Mit der „Kurfürstenfanfare“, den „Jägerchor“ und dem Stück „Der Waldschrat“ zeigte die Gruppe, dass sie ihre Instrumente hervorragend spielen könne. Dann waren die „Altendorfer Spitzboum“ im Programm angekündigt.

Aus dem Duo wurde kurzerhand ein Solist, denn der Partner von Simon Schraml musste kurzfristig absagen. Das tat aber der Qualität des Vortrags keinen Abbruch. Da wurde der „Paul und sein Gaul“ ebenso beklatscht wie die „Bergvagabunden“ und noch verschiedene andere volkstümliche Melodien von Slavko Avenic und anderen Komponisten. Die „Pressather Wirtshaussänger“ unter der Leitung von Sophia und Sandro Weber waren der nächste Programmpunkt. Mit Volksliedern wie „Im schönsten Wiesengrunde“ und Oldies wie „Steig in das Traumboot der Liebe, „Zwei kleine Italiener“ und Das „Alte Haus von Rocky Docky“ unterstrichen sie, dass die Gruppe seit ihrer Gründung vor mehr als 10 Jahren eine gute Entwicklung genommen hat.

Seit vielen Jahren gibt es auch den „Altenheimchor St. Josef“ Pressath. Das Ensemble setzt sich zusammen aus Bewohnern des Heimes und „Externen“, die Freude an der Musik haben. Geleitet wird er seit seiner Gründung vom Kirchenorganisten Günther Hösl. Mit „Ein schöner Tag, war uns beschert“ und dem Evergreen „Sierra Madre“ hatten die fast 20 Sänger einen gekonnten Einstieg. Weiter ging es mit dem Lied „Tief drin im Böhmerwald“ von Andreas Hartauer ging es übergangslos zum „Kufstein Lied“ bei dem der 88 jährige Ferdinand Dippl seinen großen Auftritt hatte als er voll Inbrunst in den Refrain einstimmte. Mit dem Lied „Der weiße Mond von Maratonga“ verabschiedete sich der Chor, der mit sehr viel Beifall belohnt wurde.

Für einen musikalischen Glanzpunkt sorgten dann die vier Musiker der „Hammerschlossmusi“ aus Dießfurt. Sophia Weber (Akkordeon), Werner Wolfbauer (Trompete), Konrad Helgert (Tuba) und Band Leader Werner Schreml (Tenorhorn) rissen die Besucher mit. Schon der „Fliegermarsch" als Einstieg in ein abwechslungsreiches Repertoire sorgte für Stimmung. Weiter ging es dann Liedern wie „Als Böhmen noch bei Östreich“ war und dem „Mariandl aus der Wachau“. Der „Königsjodler“ mit Werner Wolfbauer als Trompetensolist und dem Evergreen „Du schwarzer Zigeuner“ rundeten das Programm ab. Zweiter Bürgermeister Max Schwärzer zog mit seinem Schlusssatz ein zutreffendes Resümee: „Super Musik bei leider wenig Zuhörern“.

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