17.10.2019 - 18:21 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Pullenreutherin besteht Runde drei bei "The Taste"

Die Gast-Juroren Sarah Henke-Eckhardt und Christian Eckhardt sind nicht nur in das Kochen, sondern auch ineinander verliebt. Das Paar bewertet die Gerichte, die nach Liebe schmecken sollen. Die Pullenreuther Hochzeitsplanerin freuts.

Maria Frank (rechts) kocht in Runde drei zum Thema "In Hamburg". Die Pullenreutherin ist zu sehen bei "The Taste" – immer mittwochs, 20.15 Uhr, in Sat.1.
von Susanne Forster Kontakt Profil

"Mein Antrag war in Hamburg an der Alster", verrät Sterneköchin Sarah Henke-Eckhardt. Das Motto des Abends: "Alle Zeichen stehen auf Liebe." Christian Eckhardt machte der Sterneköchin den besagten Heiratsantrag. Das verheiratete Paar ist – passend zum Thema Liebe – die Gast-Jury des Abends. Die beiden sind Küchenchefs, jeder hat sein eigenes Restaurant. Von den Gerichten erwarten sie "ein Feuerwerk auf dem Löffel", sagt Christian Eckhardt.

Die hauptberufliche Hochzeitsplanerin aus Pullenreuth freut sich über das Motto. "Thema Liebe ist genau mein Ding. Ich mach sehr viel Hochzeiten und da ist immer Liebe in der Luft. Ich hab' das ganze Jahr mit Liebe zu tun", freut sich Maria Frank. Die Moderatorin erklärt, dass sich die Themen um "besondere Orte für einen Heiratsantrag" drehen. "Am Karibik-Strand", "Unterm Eifelturm", "Im Fußball-Stadion" und "In Hamburg", verrät sie die Auswahl. "Ich hätte am liebsten Hamburg", gibt Maria Frank zu – und ihr Wunsch geht in Erfüllung. Teamchefin Maria Groß zieht den Zettel, auf dem in großen Lettern "In Hamburg" zu lesen ist.

Fisch trifft Fleisch

Runde eins: Teamkochen. Das "Team Maria Groß" tauscht sich kurz aus, dann starten die 60 Minuten Kochzeit. Wieder wird nur der beste Löffel aus jedem Team zu den Gast-Juroren geschickt. "Ich mach auf meinen Löffel den Räucheraal, drumrum kommt ein Rinderfilet kurz geflammt, zwischendrin ne Kräutersoße und das Ganze wird dann vom Verlobungsring umrandet", erklärt Maria Frank. Sie steht in ihrer Kochnische und sticht aus Rote Bete essbare Ringe aus. "Geil, oder", ist Profi-Köchin Groß begeistert.

Die letzten Minuten von Runde eins laufen. Maria Groß entscheidet sich – der Löffel der Oberpfälzerin muss in der TV-Küche bleiben. Zum Sternekoch-Pärchen wandert ein anderer: Der von Teamkollege Marko. "Sie hat sich lediglich auf diesen geräucherten Aal konzentriert und das war mir inhaltlich zu wenig. Weil der Aal ist ein bereits küchenfertiges Produkt", lautet das Urteil von Groß zu Maria Franks Löffel. Den Gruppensieg sichert sich in dieser Woche das "Team Tim Raue".

Verliebte Köchin

Im Solokochen ist Einzelkampf angesagt, die Coaches Groß, Herrmann, Raue und Rosin bewerten. Die Geheimzutaten bringen die Gast-Juroren mit. Die Krux der Liebessendung: "Gegensätze ziehen sich an". Eine Zutat von Sarah Henke-Eckhardt – Chili, Miso-Paste oder Passionsfrucht, muss mit einem Produkt von Christian Eckhardt – Kaffee, unreife Mandeln oder Morcheln, miteinander kombiniert werden. "Chili darf bei uns in keinem Gericht fehlen", gibt die Sterneköchin einen Tipp.

"Bei mir gibt´s ein Misomousse, drauf 'ne Jakobsmuschel mit geröstetem Kaffee, zweierlei Gelee und obendrauf Filoteig mit Haselnuss und Sesam". Die Hobbyköchin probiert. "Es schmeckt seltsam. Ich hab´s ja noch nie gekocht", ist die Pullenreutherin skeptisch.

Der Löffel der Pullenreutherin wandert vor die Jury. Mit seiner Optik kann er schon einmal punkten. Doch was zählt, ist der Geschmack. "Also auf alle Fälle ist der Koch verliebt", stellt Maria Groß fest. Das sehen auch die anderen Juroren so. "Man ist richtig verzweifelt. Man kann ned runter laufen und sagen: Hey Leute, esst das nicht", gibt Frank zu.

Alexander Herrmanns Geschmack trifft es nicht. "Und plötzlich wurde dieser Miso und alles von kauen zu kauen noch intensiver, noch stärker, noch salziger", urteilt er. Maria Frank beobachtet die Reaktion der Jury. "Ich hab sehr viel Liebe in mir, und so war auch mein Löffel", erklärt sie ihren Salz-Fauxpas.

Kein Stern

Die Jury verteilt nach dem Solokochen Sterne. Erhält ein Kandidat keinen Stern, ist er automatisch in der nächsten Runde. Einen goldenen Stern verteilt jeder Coach für sein Lieblingsgericht, einen roten für das Gericht, das ihm am wenigsten geschmeckt hat. Die Pullenreutherin hat Glück. Sie erhält zwar keinen goldenen Stern, aber auch keinen roten. Sie ist eine Runde weiter.

Maria Frank meistert Runde eins.

Pullenreuth

Auch die zweite Runde besteht die Oberpfälzerin.

Pullenreuth

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