Pursruck bei Freudenberg
15.10.2018 - 11:12 Uhr

Pursrucker lassen es bei Kirwa krachen

Turbulent sind sie allemal, die drei Kirchweihtage in Pursruck. Das Dutzend Kirwapaare lässt es an dem langen Wochenende bei fast sommerlichen Temperaturen so richtig krachen.

Zwölf Kirwapaare sorgen in Pursruck, die bei herrlichem Altweibersommer zahlreiche Besucher anlockte, für zünftige Stimmung. Bild: ads
Zwölf Kirwapaare sorgen in Pursruck, die bei herrlichem Altweibersommer zahlreiche Besucher anlockte, für zünftige Stimmung.

Jetzt müssen die Moidln und Burschen, die bei dem Fest angesichts der großen Resonanz einen vollen Erfolg verbuchen konnten, erst einmal eine Menge Schlaf nachholen. Am Samstag standen für die Boum die letzten großen Arbeitseinsätze an, denn in den frühen Morgenstunden musste der von Günther Heldmann gestiftete Baum aus dem Wald ins Dorf gebracht, dort mit Girlanden und Bändern geschmückt und mit zahlreichen Helfern in die Senkrechte gehievt werden. Mit dem Bieranstich eröffnete am Abend Kirwa-Chef Patrick Reng zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Harald Schwartz die Kirwa. Die Band Grögötz Weißbir heizte den Gästen im vollen Festzelt richtig ein.

Der Kirwasonntag begann mit einem feierlichen Gottesdienst, den Pfarrer Moses Gudapati in der Pursrucker Pfarrkirche zelebrierte. Ebenso gut besucht wie der Gottesdienst war auch der anschließende Frühschoppen. Ein Höhepunkt der Pursrucker Kirwa war das Baumaustanzen, zu dem die Kirwaburschen nach altem Brauch in ihren Schnaderhüpfeln das Dorfgeschehen und die Freudenberger Kirwaburschen ins Visier nahmen.

Im Festzelt sorgte anschließend die Zoigl-Musi aus Aschach für zünftige Unterhaltung. Im Laufe des Abends wurde der Kirwabaum verlost. Er ging an Andreas Krista aus Nordhorn in Niedersachsen, der bereits zum zehnten Mal in Folge mit seiner Familie zur Pursrucker Kirwa angereist war.

Am Montag brachen die Paare in aller Früh auf, um Patrick Reng als Kirwabär und Wolfgang Schadl als Kirwasau durch das Dorf zu treiben. Beide füllten die ihnen zugetragenen Rollen ordentlich aus und sorgten den ganzen Tag über für mächtig Wirbel im Ort. Am Montagabend spielte die Band "Wos woaß i" zum Ausklang des gelungenen Festwochenendes zünftig auf.

 
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