Rieden
07.10.2019 - 14:30 Uhr

CSU nominiert Erwin Geitner erneut als Bürgermeisterkandidaten für Rieden

Erwin Geitner sieht sich als Bürgermeister für alle Bürger in seiner Gemeinde - und will das auch in den nächsten sechs Jahren sein. Der CSU-Ortsverband Rieden-Vilshofen schickt ihn erneut ins Rennen. Einstimmig.

Mit einem "Zu-Null-Ergebnis" hat die CSU Rieden-Vilshofen erneut Erwin Geitner als Bürgermeister-Kandidaten nominiert. Bild: bö
Mit einem "Zu-Null-Ergebnis" hat die CSU Rieden-Vilshofen erneut Erwin Geitner als Bürgermeister-Kandidaten nominiert.

Erwin Geitner sieht sich als Bürgermeister für alle Bürger in seiner Heimatgemeinde - und will das auch in den nächsten sechs Jahren sein. Der CSU-Ortsverband Rieden-Vilshofen will das auch: Einstimmig schickte er Erwin Geitner für eine weitere Amtsperiode ins Rennen.

Ergebnis: 33:0

33:0 war das Wahlergebnis für Erwin Geitner im Gasthof Hirschenwirt in Rieden. Dazu gab es lange Applaus aus der Nominierungsversammlung. "Alles andere wäre eine Überraschung gewesen", sagte CSU-Ortsvorsitzender Josef Weinfurtner. Die Kandidaten für die Marktgemeinderatsliste werden am Donnerstag, 14. November, um 19.30 Uhr beim Hirschenwirt nominiert. "Unser Bürgermeister Erwin Geitner kann eine lange Erfolgsliste für unsere Heimatgemeinde vorweisen", betonte Weinfurtner. Vor sechs Jahren sei es eine gute Entscheidung gewesen, ihn für dieses Amt vorzuschlagen. Geitner erinnert sich noch gut daran: "Damals bin ich richtig nervös gewesen." Im nun anstehenden Wahlkampf wolle er eine sachlich faire Auseinandersetzung führen. Geitner betonte, er habe vor sechs Jahren realistische Versprechen gemacht und sie alle bis auf die Freibadsanierung einhalten können: "Doch dieses Riedener Großprojekt wird im September 2020 angegangen werden können."

Rieden02.10.2019

Geitner listete etliche Erfolge auf: Umrüstung der Straßenbeleuchtung, neues Bauhof-Gebäude, der baldige Umzug der Feuerwehr Rieden, Ertüchtigung der Abwasseranlage unterhalb von Vilshofen, Sanierung der Wieskirche in Vilshofen, neuer Kindergarten, neue Baugebiete in Rieden und in Vilshofen und Sanierung des Campinggebäudes.

Eine starke Gemeinschaft steht hinter dem Riedener Bürgermeisterkandidaten (von links): Erwin Geitner, MdL Harald Schwartz, Altbürgermeister Gotthard Färber, Josef Weinfurtner, Johann Szedga und Erika Müllner. Bild: bö
Eine starke Gemeinschaft steht hinter dem Riedener Bürgermeisterkandidaten (von links): Erwin Geitner, MdL Harald Schwartz, Altbürgermeister Gotthard Färber, Josef Weinfurtner, Johann Szedga und Erika Müllner.

Einiges in Planung

Momentan liefen die Vorplanungen für den Dorfplatz in Vilshofen. "In diese Infrastruktur werden wir im nächsten Jahr knapp 400 000 Euro investieren. Die Breitbandversorgung hätte zwar schneller gehen können, aber mit dem Höfeprogramm holen wir das in der nächsten Zeit nach, um alle Ortsteile, Weiler und einzeln stehende Häuser mit schnellem Internet zu versorgen."

Für die nächste Wahlperiode plant Geitner den Wiedereinstieg in die Städtebauförderung. Die Sanierung von Wasserleitungen, die meist schon 50 Jahre oder älter sind, sei ein weiteres Ziel. "Ein Vorhaben, das mir besonders am Herzen liegt, ist die Schaffung einer Möglichkeit der Tagesbetreuung für Senioren", sagte Geitner.

CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Harald Schwartz nannte ihn einen "Glücksfall für Rieden". Es gebe auch Gemeinden in Bayern, "wo es nur schwer möglich ist, Kandidaten zu finden, die sich für ein Amt zur Verfügung stellen". Altbürgermeister Gotthard Färber zeigte sich erfreut über das "einstimmige Votum" für seinen Nachfolger. Laut Schwartz will die CSU im Landkreis am Donnerstag, 28. November, ihren Landratskandidaten und die Kreistagsliste festlegen. Ein Mandat im Kreistag strebt neben Erwin Geitner auch der Kreisvorsitzende des gesundheits- und pflegepolitischen Arbeitskreises im CSU-Kreisverband Amberg-Sulzbach, Rainer Weis aus Vilshofen, an.

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