Es scheint, als wäre die Natur rund um die Vils nach dem Dieselunfall bei Theuern mit einem blauen Auge davongekommen. Vonseiten des Fischereivereins Schmidmühlen konnte man bislang keine außergewöhnlichen Veränderungen feststellen, heißt es auf Nachfrage.
Ein Dieselunfall am Mittwoch, 26. Oktober, hätte verheerende Folgen für die Vils ab Theuern haben können. Doch wie es scheint, sind die Auswirkungen bislang eher gering. „Wir haben bislang nichts Außergewöhnliches feststellen können“, sagte Josef Deml, Vorsitzender des Fischereivereins Schmidmühlen, eine Woche nach dem Unfall im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. Zunächst sei unklar gewesen, ob es Folgen für Natur und Fische geben wird. Das hätte man beispielsweise an einem Fischesterben sehen können, sagt Deml. „Doch das gibt es nicht. Wir haben die Vils beobachtet, bislang ist nichts passiert.“
Passanten, die auf dem nahe gelegenen Vilstalradweg unterwegs waren, hatten den Schlierenfilm auf dem Wasser zuerst entdeckt. Sie verständigten die Polizei. Damit kam es zu einem größeren Einsatz, an dem mehrere Feuerwehren, das Technische Hilfswerk, das Wasserwirtschaftsamt und die Polizei beteiligt waren. Es wurden mehrere Ölsperren auf der Vils errichtet. Bei der Ursachenforschung wurde entdeckt, dass Diesel an einem Autobahn-Brückenpfeiler hinabgelaufen war.
Da der Pfeiler nicht direkt im Wasser steht, versickerte wohl ein Teil des Treibstoffes in der Erde, bevor der Stoff auch ins Wasser lief, vermutet Deml. Er geht nicht davon aus, dass es sich um eine großen Tank gehandelt hat, sondern vielleicht um „maximal 200 Liter“. Der Vorsitzende des Fischereivereins wurde noch am Abend vom Wasserwirtschaftsamt informiert. Weitere Untersuchungen schließen sich an, hieß es von der Behörde. „Vonseiten des Vereins konnten wir aber bisher nichts Negatives in der Natur feststellen“, sagte Josef Deml.





















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