04.02.2021 - 15:08 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Schnaittenbacher Krippenweg: Fortsetzung folgt

Hoch zufrieden sind die Schnaittenbacher Krippenfreunde: Ihr erster Krippenweg kam trotz der Corona-Pandemie so gut an, dass der Verein schon an eine Neuauflage denkt. Die Premiere ist jetzt aber erst einmal offiziell beendet.

zum ersten Mal gibt es in Schnaittenbach einen Krippenweg.
von Adele SchützProfil

Zum ersten Mal hatten die Schnaittenbacher Krippenfreunde zu Weihnachten einen Krippenweg geschaffen. Bei einem Spaziergang konnten Interessierte über 50 sehr unterschiedliche Krippen in Schnaittenbach, Holzhammer und auf dem Buchberg anschauen.

Alle Krippen wurden in (Schau-)Fenstern präsentiert, so dass man sie trotz der Corona-Auflagen im Freien begutachten konnte. Inzwischen ist alles abgebaut, der Verein hat Bilanz gezogen – und freute sich über die große Resonanz, nicht nur aus Schnaittenbach, sondern aus der ganzen Region. „Ein voller Erfolg“, vermelden die Krippenfreunde.

Premiere: Der Schnaittenbacher Krippenweg

Schnaittenbach

An Dreikönig war die Aktion Krippenweg offiziell beendet. Die gesamte Advents- und Weihnachtszeit hatte er zum Kripperlgehen eingeladen. „Der Krippenweg entpuppte sich sehr schnell als eine willkommene, Corona-konforme Möglichkeit, sich als Kripperlgänger durch die über 50 faszinierenden Darstellungen in einer beachtlichen Vielfalt in die Heilsgeschichte Gottes auf besondere Weise entführen zu lassen“, lautet das Fazit des Vorsitzenden der Krippenfreunde, Uli Reindl.

Inzwischen wieder abgebaut

Wenige Tage nach Dreikönig wurde laut Reindl die vereinseigene Freikrippe am Marktplatz abgebaut und im Gräßmann-Stodl am Lindenbaum eingelagert. Viele fleißige Vereinsmitglieder und zahlreiche private Unterstützer des Krippenwegs hätten auch die anderen Darstellungen abgebaut und weggeräumt. Der Vorstand der Krippenfreunde richtet an alle Aussteller und Schaufenster-Inhaber ein Vergelt’s Gott für die Unterstützung des Großprojekts: Ohne sie wäre die Realisierung des Krippenwegs nicht möglich gewesen, betonte Reindl.

Weil die Idee bei Krippenfreunden aus der ganzen Region so gut angekommen sei, „ist an eine Fortsetzung gedacht“, informiert Reindl – auch, weil wegen der Corona-Beschränkungen bei diesem ersten Krippenweg gegenseitige Besuche „leider nicht oder zumindest nur sehr eingeschränkt möglich waren“. Reindl und seine Vorstandskollegen wollen den Brauch des Kripperlgehens und -schauens in Zukunft weiter pflegen.

Versammlung Ende Februar

Für Sonntag, 28. Februar, haben die Krippenfreunde Schnaittenbach ihre Mitgliederversammlung geplant. Ob diese stattfinden kann, hängt von der Pandemie-Entwicklung ab. Der Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder und Krippenfreunde, ebenfalls am Sonntag, 28. Februar, um 10 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Vitus wird aber auf jeden Fall gefeiert.

Erneut kann der junge Verein einige neue Mitglieder in seinen Reihen willkommen heißen, so dass es jetzt insgesamt 77 Krippenfreunde sind. Neuzugänge, die das Krippenbrauchtum in Schnaittenbach und Umgebung fördern möchten, sind immer willkommen. Näheres dazu und eine Beitrittserklärung finden Interessierte auf der Internetseite der Krippenfreunde (www.krippenfreunde-schnaittenbach.de).

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