25.11.2020 - 15:20 Uhr
SchönseeOberpfalz

Konzept für Schönseer Bürger-Aktiv-Zentrum festgezurrt

Es geht um die Details, von den Toiletten bis zur Teeküche. Schließlich genehmigt der Stadtrat Schönsee das Konzept für das Bürger-Aktiv-Zentrum in der ehemaligen Turnhalle. Wie teuer die Ausstattung kommt, bleibt trotzdem offen.

Seit Februar ist die ehemalige Schulturnhalle entkernt. Bis in einem Jahr soll hier ein Bürger-Aktiv-Zentrum entstehen. Der Stadtrat verständigte sich auf drei ausklappbare Multicross-Sprossenwände in den Nischen. Die Heizung erfolgt mittels Deckenstrahlplatten.
von Gertraud Portner Kontakt Profil

Die Stadtratssitzung fand am Dienstagabend im Feuerwehr-Schulungsraum statt. „Das ist grob fahrlässig“, kritisierte Stephan Irlbacher eingangs die Situation im Corona-Teil-Lockdown. „Wir haben deshalb auch nur vier Besucherplätze ausgewiesen“, erklärte Bürgermeister Reinhard Kreuzer, außerdem sei die Sitzung in der Schule nicht möglich. Wie Geschäftsstellenleiter Matthias Jeitner anfügte, hätte der Rektor darum gebeten, davon Abstand zu nehmen.

Die Nutzung des Aktivtreffs wurde mit Vereinsvertretern und Bürgern besprochen

Schönsee

Bauliche Details stehen fest

Nach einer Information von CeBB-Leiterin Veronika Hofinger zum „Grünen Band“ (Artikel folgt) stand die Beratung und Beschlussfassung zur Maßnahme „Bürger-Aktiv-Zentrum“ an. „Der Platz wird dringend benötigt“, stellte Bürgermeister Reinhard Kreuzer fest. Die endgültige bauliche Version wurde einstimmig genehmigt, so dass das Konzept nun bei der Regierung der Oberpfalz zur Prüfung vorgelegt werden kann. „Endlich, damit es jetzt losgehen kann“, fügte Stephan Irlbacher an. Vorher umriss Architekt Christian Schönberger die Planungsvariante nach der Bürgerbeteiligung im Oktober. Im Sanitärbereich sollen zwei Umkleideräume, vier Duschen, zwei Toiletten und eine behindertengerechte Toilette mit Wickelkommode entstehen.

Das Konzept beinhaltet eine Teeküche (7500 Euro), Lagerraumausstattung/Boxen für Vereine (5200 Euro), Türe/Eingang Untergeschoss (6800 Euro) und einen Bodenschutz (Teppichfliesen für 278 Quadratmeter), nachdem auf den bestehenden Schwingboden ein neuer Sportboden aufgebracht wird. Die Fassade (Glasbausteine sind noch drin) wird auf einer Höhe von zwei Metern zugemauert. Zur Idee einer Begrünung winkten die Räte gleich ab.

Angedacht, und mit der Grundschule abgestimmt, sind drei ausklappbare Multicross-Sprossenwände sowie ein Multifunktionsgerät mit Boulderwand (32 000 Euro). Eventuell gibt es eine transportable Bühne (Outdoor-System) sowie eine Medientechnik. Die Ausstattungsliste umfasst rund 127 300 Euro. Nachdem die Förderung für Sportgeräte laut Architekten noch offen ist – Gebietsreferent Sebastian Bezold wird diese erst nach Konzepteingang mitteilen – will der Stadtrat einige Anschaffungen erst nach Eingang der Eigenanteil-Aufstellung beraten. Bereits feststeht, dass es für Stühle und Tische keinen Zuschuss von der Regierung gibt.

Hintergrund:

Zeitplan

  • März 2019: Aufnahme Förderprogramm "Innen statt Außen".
  • Oktober 2020: Ideen-Diskussion in Bürgerversammlung.
  • 24. November 2020: Stadtrat beschließt Konzept zur Vorlage bei Regierung
  • November 2021: Fertigstellung (geplant).
Es bleibt im grünen Bereich: Der Stadtrat sprach sich für zwei Umkleideräume, drei Toiletten und vier Duschplätze aus.

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