Am Freitag um 14.40 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Amberg eine 54-jährige Schwandorferin, welche mit ihrem Pkw VW Tiguan die Regensburger Straße in auswärtiger Richtung fuhr. Dabei stellte sich laut Polizei zunächst heraus, dass die Dame unter Alkoholeinfluss stand. Ein vor Ort freiwillig gemachter Atemalkoholtest ergab einen respektablen Wert von 2,38 Promille. Das Auto wurde am Parkplatz eines dort ansässigen Geschäftes abgestellt. Die Frau wurde zur Dienststelle verbracht, wo sie eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt und bei der Polizeiinspektion Amberg verwahrt. Ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet. Recherchen ergaben, dass der Führerschein der 54-Jährigen bereits am 1. Dezember 2023, ebenfalls nach einer Trunkenheitsfahrt im Stadtgebiet Schwandorf, sichergestellt worden war. So wurde zusätzlich ein Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eröffnet.
Um 17.45 Uhr fiel der VW Tiguan mit Schwandorfer Kennzeichen erneut einer Streife der Polizeiinspektion Amberg auf. Der Wagen fuhr aus dem Parkplatz in die Regensburger Straße ein. Verwundert mussten die Ordnungshüter bei der anschließenden Kontrolle feststellen, dass wiederum die 54-Jährige hinter dem Steuer saß. Das Prozedere begann von vorne. Ein Atemalkoholtest ergab immer noch einen Wert von 1,88 Promille. Die Fahrerin wurde abermals zur Blutentnahme gebracht und erneut wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Es stellte sich heraus, dass sich die Schwandorferin den Zweitschlüssel für den VW Tiguan beschaffte und im Anschluss die Fahrt nach Hause antrat. Wie die Dame an den Zweitschlüssel gelangte, ist bis dato unklar. Auch der Zweitschlüssel wurde sichergestellt und bei der Inspektion verwahrt.













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