Ein voller Saal, gespannte Aufmerksamkeit und beste Krimistimmung: Die Bamberger Autorin Friederike Schmöe war mit ihrem Roman „Schatten über dem Großen Arber“ zu Gast in der Stadtbibliothek Schwandorf. Die Veranstaltung war restlos ausverkauft.
Begrüßt und moderiert wurde der Abend von der stellvertretenden Bibliotheksleiterin Veronika List, die die Schriftstellerin dem Publikum vorstellte. Im Zuhörerraum saßen fast ausschließlich Frauen; lediglich drei Männer hatten sich unter die zahlreichen weiblichen Krimifans gemischt.
In „Schatten über dem Großen Arber“ entführt Schmöe ihre Leserinnen und Leser in den Bayerischen Wald. Rund um den sagenumwobenen Großen Arber entspinnt sich eine atmosphärisch dichte Kriminalgeschichte, in der menschliche Abgründe, regionale Verflechtungen und überraschende Wendungen eine zentrale Rolle spielen.
Feines Gespür für Spannung
Mit feinem Gespür für Spannung und einem sicheren Blick für psychologische Details baut die Autorin ein komplexes Geflecht aus Verdächtigungen und Geheimnissen auf. Während der Lesung gab Schmöe ausgewählte Passagen zum Besten und gewährte auch Einblicke in ihre Arbeitsweise und die Entstehung des Romans. Dabei wurde deutlich, wie sorgfältig sie Schauplätze recherchiert und Figuren entwickelt.
Friederike Schmöe, promovierte Germanistin aus Bamberg, hat sich mit zahlreichen Kriminalromanen einen festen Platz in der deutschsprachigen Krimiszene erarbeitet. Ihre Bücher zeichnen sich durch starke Frauenfiguren, gesellschaftliche Themen und eine klare, präzise Sprache aus. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist sie auch als Hochschuldozentin tätig.
Nicht der erste Besuch in Schwandorf
Für Schmöe war es nicht der erste Besuch in Schwandorf: Bereits 2010 hatte sie hier aus einem ihrer Werke gelesen. Eine Zuhörerin erinnerte sich noch gut daran – und brachte das damals erworbene Buch erneut mit, um es sich ein zweites Mal signieren zu lassen.
Ein Büchertisch mit zahlreichen Romanen der Autorin lud im Anschluss zum Stöbern ein. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und ließen sich ihre Exemplare signieren. Ein kleines Getränkeangebot sorgte zusätzlich für eine angenehme Atmosphäre.













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