30.07.2020 - 15:24 Uhr
SchwarzachOberpfalz

Engstelle noch nicht abgehakt

Die Engstelle in der Kirchstraße in Wölsendorf nimmt der Gemeinderat Schwarzach demnächst bei einem Ortstermin in Augenschein. Das Gremium sucht nach einer angemessenen Lösung zur Entschärfung der Situation.

Wird demnächst bei einem Ortstermin erneut thematisiert: Die Engstelle in der Kirchstraße in Wölsendorf.
von Herbert RohrwildProfil

Die Engstelle in Wölsendorf war eine der Themen in der letzten Sitzung des Schwarzacher Gemeinderats. In der Zusammenkunft wurde – bedingt durch den Tod des früheren Zweiten Bürgermeisters der Gemeinde Schwarzach, Johann Gradl – auch die Neubestellung von Verbandsräten notwendig. Folgende Konstellationen ergeben sich: Für den Zweckverband zur Wasserversorgung der Pretzabrucker Gruppe: Michael Singer, Stellvertreter Andreas Süß. Zweckverband zur Abwasserbeseitigung der Gemeinden Schwarzach und Stulln: Andreas Süß, Stellvertreter Michael Singer.

Die Errichtung einer Hackschnitzel -und Gerätelagerhalle in Altfalter wurde im Genehmigungsfreistellungsverfahren beantragt, gab Bürgermeister Franz Grabinger bekannt. Das Bauvorhaben liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Baugebiet Kreuzacker“, Altfalter. Da alle Festsetzungen eingehalten werden, ist eine Behandlung im Gremium nicht erforderlich.

Laut Beschlussvorschlag in der konstituierenden Sitzung Anfang Mai lag dem Gremium der Entwurf zur Anpassung der Geschäftsordnung an das aktuelle Muster des Bayerischen Gemeindetages vor. Neben redaktionellen und inhaltlichen Anpassungen –unter anderem die Einführung eines EDV-gestützten Ratsinformationssystems – nahm der Gemeinderat auch die Empfehlung an, den Betrag des Bürgermeisters in eigener Zuständigkeit von bisher 5000 Euro auf 6500 Euro anzuheben.

Den Etat verabschiedet

Schwarzach

Auf dem Friedhof in Schwarzach gibt es derzeit lediglich Einzel- und Doppel- sowie wenige Dreifach-Gräber. Erdbestattungen und Urnenbeisetzungen können in diesen Grabstellen erfolgen, berichtete Grabinger. Aber im Allgemeinen steigt die Nachfrage vor allem nach pflegeleichten Grabformen. Seit Jahren gibt es in den Friedhöfen Schwarzenfeld und Stulln Urnenwände. Des Weiteren existiert in Schwarzenfeld, so der Bürgermeister, seit mehreren Jahren die Möglichkeit, die Urnen in einer Gemeinschaftsanlage, im sogenannten „Urnengarten“, zu bestatten. Anschaulich führte der Sitzungsleiter in ansprechenden Bildern Alternativen vor und sprach bestimmte Auflagen an: Zum Beispiel werden nur Bio-Urnen akzeptiert. Nach einer längeren Erörterung einigten sich die Räte, im Herbst eine Informationsveranstaltung zu dieser Thematik anzubieten.

Des Weiteren standen vier Anfragen vergangener Sitzungen zur Klärung auf der Tagesordnung. Die Beschränkung der Kirch- und Bahnhofstraße in Wölsendorf auf 15 beziehungsweise 20 Tonnen ist nicht möglich, da diese Straße für Fahrzeuge bis zu 40 Tonnen ausgebaut ist. Zur Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung in der Kirchstraße in Wölsendorf, also Tempo 30, fehlen die Voraussetzungen, da sie als Vorfahrtsstraße beschildert ist. Bei der gewünschten Markierung eines Mittelstreifens auf der Gemeindeverbindungsstraße von Pretzabruck nach Wölsendorf wurde vorausgeschickt, dass rund 1000 Meter auf dem Hoheitsgebiet von Schwarzenfeld liegen. Eine Beteiligung ist zugesagt. Die Kosten für den laufenden Meter liegen bei acht Euro. Die Anbringung innerorts ist nur bei zwei Fahrstreifen vorgesehen.

Letztes Thema war die Anfrage zwecks der Engstelle in der Kirchstraße in Wölsendorf. Laut Schreiben der Polizeistation Nabburg handelt es sich trotz der Einschränkung nicht um einen Unfallschwerpunkt. Verkehrsunfälle in der Kirchstraße, auch nicht mit überhöhter Geschwindigkeit, wurden in den letzten Jahren nicht registriert. Auf Vorschlag des Bürgermeisters wird ein Ortstermin anberaumt.

Unter Punkt „Sonstiges“ regte Gemeinderat Michael Wilfahrt eine Sitzung der beiden Gremien Schwarzach bei Nabburg und Stulln zur Situation des gemeinsam betriebenen Kindergartens an.

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