Illschwang
17.03.2022 - 11:57 Uhr

Soldaten- und Reservistenkameradschaft Illschwang plant ein Dreifach-Jubiläum im Jahr 2023

Bei den Ehrungen: (stehend von links) Reservisten-Kreisvorsitzender Bertram Gebhard, der stellvertretende Vorsitzende der BSB-Kreisgruppe Sulzbach-Rosenberg, Horst Pirner, der Vorsitzende der SRK Illschwang, Fritz Falk, sein Vize Heiko Burkhard, Zweiter Bürgermeister Benjamin Hiltl, (sitzend, von links): Hans Falk (40 Jahre Mitgliedschaft), Hans Pickel (20 Jahre) und Georg Donhauser (40 Jahre). Bild: no
Bei den Ehrungen: (stehend von links) Reservisten-Kreisvorsitzender Bertram Gebhard, der stellvertretende Vorsitzende der BSB-Kreisgruppe Sulzbach-Rosenberg, Horst Pirner, der Vorsitzende der SRK Illschwang, Fritz Falk, sein Vize Heiko Burkhard, Zweiter Bürgermeister Benjamin Hiltl, (sitzend, von links): Hans Falk (40 Jahre Mitgliedschaft), Hans Pickel (20 Jahre) und Georg Donhauser (40 Jahre).

Sichtlich überrascht von einer großen Auszeichnung war der Vorsitzende der Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Illschwang, Fritz Falk. Bei der Jahreshauptversammlung bekam er für besondere Verdienste die Bezirksmedaille in Bronze mit Nadel und Urkunde verliehen. Dies übernahm der Vorsitzende der Kreisgruppe Oberpfalz-Mitte des Reservistenverbands, Bertram Gebhard, im Auftrag des Bezirksvorsitzenden Horst Götz.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft galten Georg Donhauser und Hans Falk, die der Kameradschaft seit 40 Jahren die Treue halten. Für 20-jährige Zugehörigkeit bekam Altbürgermeister Hans Pickel eine spezielle Kachel mit dem Dorfensemble von Illschwang überreicht. Insgesamt sind gegenwärtig 150 Mitglieder organisiert, davon 138 aus der Reservistenkameradschaft und zwölf aus dem Kriegerverein. Sechs Mitglieder sind seit der bisher letzten Jahreshauptversammlung im März 2020 verstorben, zwei traten aus und sieben ließen sich neu aufnehmen.

Fritz Falk blickte voraus auf das Jahr 2023, in dem es ein dreifaches Jubiläum zu feiern gelte. Die RK Illschwang wird 50 Jahre alt, die SRK Illschwang sogar 100 Jahre, und der Kriegerverein blickt auf 70 Jahre seit seiner Wiedergründung zurück. Gefeiert werden soll am Wochenende 20. und 21.Mai in einem 600-Personen-Zelt.

Sehr zufrieden zeigte sich der Vorsitzende mit der Teilnahme an den Monatsversammlungen im Freien am Vereinsgelände, einem Sommerfest, einem Fischessen sowie Wanderungen zu Gaststätten in der Region. Schießleiter Hans Donhauser berichtete über einen Rückgang der Schießabende von 19 im Jahr 2019 auf sechs im Jahr 2021. Dank der Schützenmeisterin der Feuerschützengesellschaft Sulzbach, Angelika Kreuzer, seien diese Übungsschießen überhaupt erst möglich.

Seit 21 Jahre besteht in der Kameradschaft eine Volleyball-Freizeitsparte. Einige Mitspieler zögerten derzeit noch, ihren Sport wieder auszuüben, berichtete Gerald Habermehl. Er hoffe, dass sich das ändert, wenn die Corona-Einschränkungen, weiter gelockert werden. Die Gruppe trifft sich immer samstags von 17 Uhr bis 19.30 Uhr in der Schulturnhalle. Mit Unterstützung der RK-Kasse seien neue Trikots angeschafft worden.

Noch vor ein paar Wochen habe er ein Geschehen wie den Krieg, der aktuell in der Ukraine tobt, mitten in Europa nicht vorstellen können, sagte Zweiter Benjamin Hiltl in seinem Grußwort. Als positive Begleiterscheinung wertete er den Zusammenhalt der europäischen Staaten mit den USA, und beeindruckend fand er die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. "Nicht die Waffen, sondern die Diplomatie müssen am Ende des Krieges siegen", forderte Hiltl. Der stellvertretende Vorsitzende des BSB-Kreisverbands Sulzbach-Rosenberg, Horst Pirner, sprach den bevorstehenden Zusammenschluss mit dem Kreisverband Amberg als bedeutenden Schritt in die Zukunft an.

 
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