Speinshart
07.08.2023 - 14:49 Uhr

Faszinierender Wolkenschlauch bei Speinshart

Ein ungewöhnlicher Wolkenschlauch stand am Freitag nahe Speinshart am Horizont. War es ein Tornado? Eine Windhose? Was hinter dem Wetterphänomen steckte.

Ein dunkelgrauer Schlauch, der nicht bis zum Boden reicht: Die Aufnahme zeigt die Trichterwolke vom Freitag in der Nähe von Speinshart. Bild: Kosmale/exb
Ein dunkelgrauer Schlauch, der nicht bis zum Boden reicht: Die Aufnahme zeigt die Trichterwolke vom Freitag in der Nähe von Speinshart.

Ein dunkelgrauer Schlauch in der Nähe von Speinshart, der aus der Wolkendecke in Richtung Boden ragt? Am Freitagnachmittag kurz nach 13 Uhr war von Bayreuth bis in den Landkreis Neustadt/WN ein erstaunliches Wetterphänomen zu beobachten. Zunächst war von einem kleinen Tornado die Rede. Tatsächlich handelte es sich nach Einschätzung von Experten um eine sogenannte "Funnel Cloud" oder eine Trichterwolke. Für die Bezeichnung "Tornado" wäre es nötig, dass der Schlauch am Boden zu Verwirbelungen führt. Heißt: Eine solcher Wolkenschlauch kann in einen Tornado übergehen und dann erheblichen Schaden verursachen. Grundsätzlich gefährlich sei ein solches Wetterphänomen also immer, schreibt Wetterbeobachter David Frahnow. Im Fall des Schauspiels, das Landkreis-Bewohner bei Speinshart beobachtet haben, war das zum Glück anders. Der Luftschlauch löste sich nach wenigen Minuten auf und hatte wohl keinen Bodenkontakt. Von Schäden ist nichts bekannt.

Erst Ende Juni hatte eine kleine Windhose bei Schlammersdorf buchstäblich Wirbel ausgelöst. Der rotierende Sturm fegte damals Heu am Boden durcheinander und löste einen Feuerwehreinsatz aus.

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Schlammersdorf26.06.2023
 
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