Steiningloh bei Hirschau
19.07.2023 - 10:46 Uhr

Steiningloh in bester Kirwa-Feierlaune

Bevor die acht Kirwapaare den Kirwabaum austanzten, glänzten sieben Kinder-Kirwapaare zu den Klängen der Allerscheynst’n mit ihren gelungenen Tanzdarbietungen. Das Austanzen der Großen endete mit der Kür von Benedikt Lederer (grüne Kappe) und Amelie Kittler (rote Kappe) zum neuen Oberkirwapaar. Bild: u
Bevor die acht Kirwapaare den Kirwabaum austanzten, glänzten sieben Kinder-Kirwapaare zu den Klängen der Allerscheynst’n mit ihren gelungenen Tanzdarbietungen. Das Austanzen der Großen endete mit der Kür von Benedikt Lederer (grüne Kappe) und Amelie Kittler (rote Kappe) zum neuen Oberkirwapaar.

Es hat sich herumgesprochen, dass es in Steiningloh den weit und breit schönsten Kirwastodl gibt. Am Wochenende ging es in und rund um den Stodl hoch her bei der 11. Steiningloher Stodlkirwa.

Drei Tage lang kamen die Gäste in Scharen. Mit 27 Metern hatte er eine stattliche Höhe – der Kirwabaum, den Gerhard Pfab gestiftet hatte. Bevor es ans Feiern ging, versammelten sich die Kirwagäste mit Diakon Richard Sellmeyer zu einem Wortgottesdienst in und vor der Marienkapelle. Trotz zusätzlicher Bestuhlung mit Bierbänken reichten die Plätze nicht aus. Der Kirchenchor der Pfarrei St. Ursula aus Ursulapoppenricht sorgte für eine musikalische Umrahmung. Nach dem Schlusssegen zogen die acht Kirwapaare und Gottesdienstbesucher zum Kirwastodl.

Dort heizten D‘Hoglbouchan die Stimmung kräftig an. Los ging es am Kirwasonntag mit einem gut besuchten Frühschoppen. Höhepunkt des Sonntags war das Baumaustanzen. Auf dem voll besetzten Festplatz wurden die acht Kirwapaare vom Publikum schon sehnlichst erwartet. Kurz nach 15 Uhr marschierten sie dann auf – vorneweg D’Allerscheynst‘n. Bevor es für sie aber ans Austanzen ging, mussten sie sich erst einmal mit der Zuschauerrolle zufrieden geben.

Der Grund – eine Steiningloher Besonderheit: Der Tanzboden gehörte erst einmal den sieben Kinder-Kirwapaaren. Sie zeigten den Großen, wie’s geht. Wie alte Kirwa-Routiniers legten sie zu den Klängen der Allerscheynst’n die Krebspolka, den Kikeriki und Mei Mama macht’s a so aufs Parkett. Die Großen machten denn auch eine ausgezeichnete Figur beim Mühlradl, Woldjager, Maxberger und bei der Sternpolka. Mit dem abschließenden Ehrenwalzer wurde das neue Oberkirwapaar ermittelt: Amelie Kittler und Benedikt Lederer.

Dass dann den ganzen Abend bis in die Nacht Superstimmung herrschte und es auf dem Festplatz und im Stodl rund ging, dafür sorgten die Salleröder Boum. Zu später Stunde wurden der Kirwabaum und viele Sachpreise und Gutscheine verlost. Als Kirwabaum-Gewinnerin wurde Andrea Birner-Sebast gezogen. Sie gab den Baum zur Versteigerung bei, der dann endgültig von Peter Gebhard aus Ursulapoppenricht ersteigert wurde. Am Kirwamontag wurde nochmals der Grill angeschürt. Viele Firmen- und Behördenvertreter fanden sich zusammen mit den Kirwapaaren zum Mittagessen ein.

 
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