Erneut zeigte sich, dass Ortssprecher Erich Stauber richtig lag mit seiner Meinung, dass auch die Oberpfälzer Feste ohne Bratwürste und Bier feiern können. Wein und Kirche passten ohnehin gut zueinander, werde doch der Rebensaft in der Bibel über 200 Mal erwähnt. Auch über die Verwendung des Festerlöses hatte sich Stauber Gedanken gemacht. Ein für die Dorfgemeinschaft wichtiges Projekt drängte sich förmlich auf – die Sanierung der Dorfkapelle.
Eingeweiht 1922, laufen die Renovierungsarbeiten seit Oktober 2017. Die Kosten für die Inneneinrichtung des Kirchleins, das Eigentum der Stadt Hirschau ist, hat die Dorfgemeinschaft zu tragen. Darum wurde ein eigenes Sparbuch angelegt, auf das – wie in den beiden Vorjahren – der Festerlös fließt. Diesmal kam die stattliche Summe von 1347 Euro zusammen.
Damit dieser Betrag erwirtschaftet werden konnte, packten wieder die große Stauber-Verwandtschaft und eine stattliche Anzahl weiterer Dorfbewohner an. Der jahreszeitgemäß dekorierte Kirwastodl erwies sich wieder als idealer Veranstaltungsort, man hatte ein volles Haus. Die Gäste - unter ihnen Landrat Richard Reisinger, Bürgermeister Hermann Falk, Altbürgermeister Hans Drexler sowie einige Stadtratsmitglieder – kamen aus dem ganzen Landkreis, der Stadt Amberg und den umliegenden Ortschaften. Sie wurden von den feschen Kirwamoidln Marie, Kathrin und Christina bedient. Zu den elf Sorten erlesener Weine servierten sie je nach Wunsch schmackhafte Brotzeiten wie Zwiebelkuchen, Schmalz- oder Käsebrote. Die blendende Stimmung im Stodl hielt bis weit nach Mitternacht an.









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