Stifterslohe feiert das Patrozinium seiner St.-Johannes-Kapelle

Für Pfarrvikar Thomas Sanikommula bedeutet das Weihefest der Kapelle der Dorfgemeinschaft in Stifterslohe eine Premiere.

Pfarrvikar Thomas Sanikommula zelebriert den Festgottesdienst zum Patrozinium in Stifterslohe auf dem Kapellenvorplatz.
von Norbert WeisProfil

Seit September ist Pfarrvikar Thomas Sanikommula im Pfarrverband Illschwang/Kastl/Ursensollen tätig. Zum ersten Mal feierte er am Sonntag in Stifterslohe den Festgottesdienst zum Patrozinium. Die Dorfkapelle ist Johannes dem Täufer geweiht, dessen Namenstag am 24. Juni begangen wird.

Glück hatten die Verantwortlichen des Kapellenbauvereins mit dem Wetter. Befürchtete der Vorsitzende Ludwig Hofmann im Vorfeld noch große Hitze, sorgte ein Regenschauer kurz vor Gottesdienstbeginn für angenehme Abkühlung. Es blieb dann auch trocken. An der Längsseite der Kapelle war wieder ein Freialtar aufgebaut. Vertreten war der Katholische Frauenbund Rosenberg mit einer Fahnenabordnung. Für die musikalische Mitgestaltung sorgte Michael Haberberger mit der Trompete.

Thomas Sanikommula dankte allen, die sich das ganze Jahr über um die Kapelle kümmern. Er zeigte sich erfreut über das rege kirchliche Leben in Stifterslohe und über alldiejenigen, die dorthin zum Beten kommen. In seiner Predigt stellte er, passend zum Anlass, die Person Johannes des Täufers, in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Johannes, so Pfarrvikar Thomas, sei außer Maria der einzige Heilige, dessen leibliche Geburt in der Liturgie gefeiert wird. Seine entscheidende Aufgabe sei es gewesen, auf Jesus hinzuweisen.

Nach dem Gottesdienst nutzten viele Besucher die Möglichkeit zum Mittagessen auf dem Vorplatz der Kapelle.

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