12.02.2021 - 14:09 Uhr
StörnsteinOberpfalz

"Helida" beschert der nördlichen Oberpfalz frostige aber nicht rekordverdächtige Temperaturen

"Man kann schon mal sagen A...kalt", meint Wetterfrosch David Frahnow. Doch auch wenn es ungewohnt frostig ist, für Rekordtemperaturen müsste das Thermometer noch weiter sinken.

von Uwe Ibl Kontakt Profil

"Dank des Hochs ‚Helida‘ kam auch in die Oberpfalz eiskalte Luft und sorgt für strenge Fröste", sagt der Hamburger David Frahnow zur vergangenen Nacht. Der aus Störnstein stammende Wetterbeobachter und -statistiker hat neben den aktuellen Schneehöhen die Tiefstwerte der vergangenen Nacht an einigen Orten der Region zusammengestellt und mit den ihm bekannten Rekordwerten verglichen.

Am kältesten war es in Mähring mit -23,8 Grad Celsius bei 15 Zentimetern Schnee. Am 27. Januar 2010 zeigte die Quecksilbersäule hier nur 24,8 Grad an. -21,5 Grad bei 7 Zentimetern Schnee gab es in Tirschenreuth. Der Rekordwert wurde am 17. Januar 1999 mit -25,7 Grad gemessen. In Grafenwöhr sank die Temperatur auf -19,8 Grad (Tiefstwert 24,1 Grad am 5. Februar 2012) über einer 3 Zentimeter dünnen Schneedecke. Mit -18,6 Grad folgte Störnstein bei 4 Zentimetern Schnee. Mit seiner Wetterstation im Garten seiner Eltern registrierte Frahnow am 6. Januar 2002 -25,7 Grad in 2 Metern Höhe und sogar -30,7 Grad direkt über dem Schnee. In Weiden war es aktuell mit -15,3 Grad und 4 Zentimetern Schnee vergleichsweise warm. Dafür hält die Stadt mit -32,8 Grad am 10. Februar 1956 den absoluten Minusrekord dieses Vergleichs. Noch weit kälter war es am Freitagmorgen am Funtensee bei Berchtesgaden mit 39,1 Grad. Der Rekord dort liegt bei -45,9 Grad an Heiligabend 2001.

Schneereicher Winter

Störnstein

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