In Deutschland sind zehn Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen, verdeutlichte Helmut Kramer als Vorsitzender des Seniorenkreises anhand einer Statistik. Ein Vortrag sollte die Zuhörer für dieses Phänomen sensibilisieren. Im Pfarrheim galt Kramers Gruß daher der pharmazeutisch-technischen Assistentin für Ernährungsberatung, Maria Spichtinger. Die Referentin stellte ihre Darlegungen unter den Leitgedanken "Wohlfühl-Paket 55".
Die Blasenschwäche beruhe auf einen geschwächten Verschlussmechanismus zwischen Blasenhals und der Harnröhre. Bei Dranginkontinenz ist die Signalübertragung zwischen Blase und Gehirn gestört. Angemessen auf die Toilette gehen und viel trinken schaffen Abhilfe, so die Rednerin. Die Einnahme von Blasen- und Nierentees kann Erleichterung bringen. Beckenbodentraining ist ein großes Thema. Es stärkt die Muskulatur. Bei Verstopfung wiederum ist das Erkennen der Ursache nötig, um angemessene Maßnahmen einzuleiten. Ballastreiche Ernährung ist sehr hilfreich. Eine zu geringe Trinkmenge kann zu einem erheblichen Gesundheitsrisiko führen.
"Vollwertig essen und trinken" nach den zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung diente als Zusammenfassung, um sich gesund zu ernähren und sich wohlzufühlen.
Vorsitzender Kramer bedankte sich bei Maria Spichtinger für die fundierten Ausführungen und den Anstoß, wie Betroffene mit Inkontinenz umgehen und damit leben können. Als Dankeschön überreichte er ein Präsent.













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