09.01.2020 - 16:55 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

CSU besucht Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz

Großteils positiv fällt der Sicherheits-Check aus, für den Kommunalpolitiker der CSU nach dem Jahreswechsel in Sulzbach-Rosenberg unterwegs sind.

Info-Besuch bei der Polizei: (vorne, von links) Polizeihauptkommissar Peter Krämer, Landrat Richard Reisinger, Stadträtin Evi Rauch, Erster Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck, Zweiter Bürgermeister Günter Koller, Stadtrat Karl Reyzl, (hinten, von links) die Stadtratskandidaten Stefan Frank und Manfred Seitz sowie Ortsvorsitzender Patrick Fröhlich.
von Autor EYSProfil

Über seinen jährlichen Besuch bei den Sicherheitseinrichtungen in Sulzbach-Rosenberg berichtet der CSU-Ortsverband in einer Pressemitteilung. "Zum einen wollen wir uns informieren, wo etwas verbessert werden kann und was wir in unsere Stadtratsarbeit mitnehmen können. Zum anderen wollen wir aber auch einfach nur Danke sagen und unsere Anerkennung für die geleistete Arbeit zeigen", erläuterte der Ortsvorsitzende Patrick Fröhlich.

Auch Landrat Richard Reisinger dankte den Sicherheits- und Rettungskräften für ihren Einsatz und lobte die Zusammenarbeit: "Egal ob Polizei, BRK oder die Feuerwehren - alle arbeiten hervorragend zusammen. Gemeinsam mit den kommunalen Verwaltungen wird hier ein unersetzbarer Beitrag für unser Sicherheit und das Wohl unserer Gesellschaft geleistet."

Bei der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg schilderten Erster Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck und sein Stellvertreter, Polizeihauptkommissar Peter Krämer, die aktuellen Entwicklungen. "Besonders froh sind wir darüber, dass wir deutlich rückläufige Zahlen bei der Einbruchskriminalität zu verzeichnen haben. Auch Gewaltdelikte sind nach wie vor auf einem niedrigen Niveau. Das Zusammenwirken mit den Bürgerinnen und Bürgern ist ausgezeichnet, was an einem noch weiter gestiegenen gegenseitigen Vertrauen liegt", erläuterten Kernebeck und Krämer. Auf seine Nachfrage erfuhr Zweiter Bürgermeister Günter Koller, dass derzeit das zunehmende Verkratzen geparkter Fahrzeuge sowie der Internetbetrug Probleme darstellen.

Dankesworte hörten die Christsozialen bei der Feuerwehr Rosenberg von Kommandant Jürgen Schloß. "Parteiübergreifend stoßen wir stets auf offene Ohren, und unsere Anliegen werden erst genommen", schilderte er seine Erfahrungen mit dem Stadtrat. Am Feuerwehrhaus gebe es insbesondere auf der Wetterseite ein Problem mit der Isolation und der Dämmung. Auch aus Energieeinsparungs- und Umweltgründen wäre eine Verbesserung sinnvoll.

Beim Bayerischen Roten Kreuz berichtete Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller über Investitionen in den vergangenen Jahren in die Fahrzeugtechnik, weshalb das BRK in dieser Hinsicht sehr gut aufgestellt sei. Nachholbedarf sah der Vertreter der Bereitschaften, Dieter Hauenstein, im Notfallbereich. So fehlten nach Schätzung des BRK etwa 300 Feldbetten, die im Katastrophenfall benötigt würden. Sorgen bereite auch die Personalsituation bei den ehrenamtlichen Rettungssanitätern. Hier wären politische Anpassungen notwendig, um auch Ehrenamtlichen die Ausbildung zum Rettungssanitäter weiter zu ermöglichen.

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