Sulzbach-Rosenberg
30.01.2026 - 13:06 Uhr

Eiserne Hochzeit: Gisela und Rudolf Hafner feiern 65 Ehejahre

Gisela und Rudolf Hafner feiern ihre Eiserne Hochzeit nach 65 gemeinsamen Jahren. Eine Hommage an eine Partnerschaft, die gegen alle Herausforderungen standhielt.

von mfh
Die Eiserne Hochzeit ist das seltene Jubiläum von 65 Ehejahren: Auf diese lange Partnerschaft blicken Gisela (vorne) und Rudolf Hafner (links) zurück. Zu den Gratulanten zählten auch Bürgermeister Stefan Frank (Mitte) und ihre Tochter Karin Rösch (rechts). Bild: mfh
Die Eiserne Hochzeit ist das seltene Jubiläum von 65 Ehejahren: Auf diese lange Partnerschaft blicken Gisela (vorne) und Rudolf Hafner (links) zurück. Zu den Gratulanten zählten auch Bürgermeister Stefan Frank (Mitte) und ihre Tochter Karin Rösch (rechts).

Die Eiserne Hochzeit wird nach 65 Jahren Ehe gefeiert. Es ist ein Jubiläum, das die Stärke und Beständigkeit einer Partnerschaft symbolisiert, die allen Herausforderungen widerstanden hat. Auf ein solches Leben voller gemeinsamer Erinnerungen und überstandener Höhen und Tiefen können nun Gisela und Rudolf Hafner zurückblicken, die gemeinsam dieses besondere Fest der Treue feierten.

Wenn Gisela Hafner heute mit einem Augenzwinkern sagt: „Aus Liebe haben wir nicht geheiratet, sondern weil wir von der Bundeswehr Geld dafür bekommen haben“, dann klingt darin jene Mischung aus Lebensklugheit und Humor, die eine 65-jährige Ehe wohl erst möglich macht. Ihr Mann Rudolf war damals bei den Feldjägern. Gelernt hat er den Beruf des Malers beim Sommer-Maler. Später ging er zur Maxhütte und arbeitete als Materialprüfer im Schienenlager.

Gisela Hafner begann als Verkäuferin, legte ihre Prüfung im Zentralbüro der Maxhütte ab und machte schließlich ihre Leidenschaft für Bewegung und Gemeinschaft zur Berufung: Mit dem Übungsleiterschein in der Tasche war sie über vier Jahrzehnte für den TV Sulzbach und die Volkshochschule tätig.

Nach der Hochzeit im Januar 1961 wohnten sie am Tafelberg. Weitere Wohnstationen waren die Vollmarstraße und die Rumburgstraße. In den 90er Jahren siedelten sie in die Adolf-Kolping-Straße um. Die beiden Töchter Karin und Kirstin kamen 1964 beziehungsweise 1976 zur Welt. Beide wohnen heute in Nürnberg.

Auf die Frage, wie man eine Ehe so lange stabil halten kann, schauen sich die Jubilare an. Die Antwort kam jedoch von ihrer Tochter Karin: „Vati hatte ein Fahrrad. Da konnte er flüchten.“ Manchmal mag es helfen, einem Konflikt aus dem Weg zu gehen, aber letztlich sind es Respekt, Verständnis, Kompromissbereitschaft und natürlich die Liebe, die sich über Jahrzehnte hinweg zwischen zwei Menschen spannen.

Zu den Gratulanten zählte auch Bürgermeister Stefan Frank, der den Hafners persönlich seine Wertschätzung aussprach. Er übermittelte nicht nur die herzlichen Grüße der Stadt, sondern brachte zugleich die Glückwünsche von Landrat Richard Reisinger mit.

 
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