Sulzbach-Rosenberg
15.04.2021 - 14:45 Uhr

Kinder auf Gleis: Zug legt Notbremsung hin

Wegen Kindern, die im Bereich der Bahnhofstraße in Sulzbach-Rosenberg auf dem Gleis waren, hat ein Regionalexpress notgebremst. Glück für alle Beteiligten: Weder waren die Kinder in Gefahr noch wurden Passagiere im Zug verletzt.

Um Kinder, die im Gleisbereich waren, nicht zu gefährden, hat ein Regionalexpress in Sulzbach-Rosenberg eine Notbremsung hingelegt. Symbolbild: Jens Wolf/dpa
Um Kinder, die im Gleisbereich waren, nicht zu gefährden, hat ein Regionalexpress in Sulzbach-Rosenberg eine Notbremsung hingelegt.

Ein aufmerksamer Lokführer hat am Mittwochabend gegen 18.45 Uhr im Bereich der Bahnhofstraße in Sulzbach-Rosenberg mehrere Kinder bemerkt, die sich im Gleisbereich aufhielten und über die Gleise liefen. Er meldete dies der Fahrdienstleitung, die unverzüglich einen Notruf absetzte. Ein herannahender Regionalexpress leitete daraufhin eine Notbremsung ein, "um jegliche Gefährdung von im Gleis befindlichen Personen auszuschließen", wie es die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg in ihrem Pressebericht formulierte.

Als die Polizei eintraf, war niemand mehr im betreffenden Gleisbereich. Allerdings traf die Streife in der Nähe drei Kinder im Alter von zwölf und 13 Jahren an, auf die die Personenbeschreibung passte, die der Lokführer abgegeben hatte. Zunächst leugneten die Kinder, dass sie es waren, gaben dann aber doch kleinlaut zu, dass sie über das Gleis gelaufen waren.

Die Polizei wies die Kinder eindringlich auf die Gefahren im Gleisbereich hin und verständigte deren Erziehungsberechtigte. Glück hatten auch die Passagiere im Regionalexpress: Durch die Notbremsung wurde niemand verletzt. Die zuständige Bundespolizei in Waldmünchen übernahm den Fall und ermittelt nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Sulzbach-Rosenberg01.06.2020
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.