29.09.2019 - 15:22 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Neuer Besucherrekord bei Seniorenaktionswoche

Die bunte Mischung und die enge Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat sind in diesem Fall die Erfolgsrezepte. Andreas Knopp, der Seniorenbeauftragte der Stadt, resümiert einen vollen Erfolg - dank guter Teamarbeit.

Die Kleinsten der Ballettschule Rommi Schötz tanzten sich in die Herzen der Gäste.
von Heidi FranitzaProfil

Die 26. Seniorenaktionswoche kann wieder als voller Erfolg verbucht werden, resümierte Andreas Knopp bei der Schlussveranstaltung im vollen Kettelerhaus. Zusammen mit dem Seniorenbeirat der Stadt erarbeitet er jedes Jahr das bunte Programm für die Aktionswoche. Und für diese Vielfalt von aktiven und passiven Veranstaltungen wurde eine Steigerung der Gesamtbesucherzahlen gegenüber dem Vorjahr festgestellt.

Andreas Knopp griff bei seiner Begrüßungsrede auch kurz das Thema Vorsorge fürs Alter auf. Hier hatte man mit dem Partner Sega einen Vortrag organisiert, der viel Resonanz fand. Der Verein Sega ist ein gesamtgesellschaftliches Bündnis in der Oberpfalz zur Förderung der Seelischen Gesundheit im Alter. Referentin Manuela Engelbrecht erläuterte ausführlich, welche Vorkehrungen beim Eintritt ins Rentenalter wichtig sind.

Auf der aktiven Seite der Veranstaltungswoche stand eine über fünf Kilometer lange Wanderung Im Bereich Schlackenberg, Siebeneichen und Breitenbrunn mit Wanderwart Helmut Hiltl oder der Besuch des Klärwerks. Andreas Knopp bedankte sich bei allen Beteiligten, die für den Erfolg der Seniorenaktionswoche gesorgt hatten, und begrüßte die Birgl- Musi mit Tobias und Erich, die den weiteren Nachmittag gestalteten.

Die kleinen Elfen der Ballettgruppe Rommi Schötz überraschten die Gäste mit einer Tanzeinlage. Viel Applaus gab es für die Mädchen, die selbstbewusst auftraten und ihr Können zeigten. Natürlich tanzten sich die drei Kleinsten mit ihren Tütüs ganz besonders in die Herzen der Zuschauer.

Aloe Vera ist eine Pflanze, die in Deutschland im 12. Jahrhundert zum ersten Mal als Heilpflanze erwähnt wird. Blumen Pürzer gab jede Menge Hinweise für Standorte und Pflegetipps, denn im Foyer warteten zahlreiche Töpfe auf neue Besitzer.

Voller Saal im Kettelerhaus beim Abschluss.
Fast 30 Prozent sind über 60 Jahre alt:

In Sulzbach-Rosenberg gibt es fünf Altersheime. Aktuell sind rund 6 000 Einwohner der Herzogstadt über 60 Jahre alt. Allein diese Zahl zeigt, wie wichtig die Seniorenaktionswoche in ihrer ganzen Bandbreite mit aktiven Aktionen und interessanten Vorträgen ist. Zahlenmäßig, so Andreas Knopp, liegt die Stadt mit einem knappen Drittel von über 60-jährigen Einwohner nur wenig über dem Bundesdurchschnitt. Das läge aber daran, dass bei der Zahlenerhebung die Bewohner der Altersheime mitgezählt werden. Da im ländlichen Raum Altersheime fast immer in städtischen Gebieten zu finden sind, ergäbe sich hier eine leichte Verschiebung.

Die Birgl-Musi begleitete musikalisch die Abschlussveranstaltung der Seniorenaktionswoche.

Drei Fragen an Andreas Knopp, den Seniorenbeauftragten der Stadt Sulzbach-Rosenberg

ONETZ: Wie beurteilen Sie die 26. Seniorenaktionswoche aus der Sicht des Organisators?

Wer hätte gedacht, dass Sulzbach-Rosenberg bereits 1994 mit der ersten Seniorenaktionswoche eine Vorreiterrolle für das Miteinander eingenommen hatte. Dieses Konzept wurde in den Folgejahren konsequent weiter entwickelt ausgebaut. So können wir auch dieses Jahr auf überaus erfolgreiche Veranstaltungen blicken. Das Interesse der Bevölkerung steugt. Vor allem freuen wir uns auch, viele Gäste aus dem Sulzbacher Umland begrüßen zu können.

Ein Zuckerl für die Gäste. Jeder durfte einen Topf mit der Heilpflanze mitnehmen.

ONETZ: Das Programm der Seniorenaktionswoche wird jedes Jahr neu entwickelt. Ist das vielleicht auch ein Grund des Erfolgs?

Das ist nicht von der Hand zu weisen. Das Programm wird in enger Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat festgelegt. Wir versuchen dabei alle Altersgruppen der Senioren zu berücksichtigen. So besuchen wir auch immer eine städtische Einrichtung, in die man normalerweise nicht so problemlos hinein kommt.

ONETZ: Können Sie heute schon einen Ausblick auf die Seniorenwoche nächstes Jahr geben?

Nein, diese Frage ist nun wirklich verfrüht. Die Mitglieder des Seniorenbeirats sind ja auch aktive Vereinsmitglieder. Sie haben sozusagen das Ohr am Puls der Zeit. Sie wissen, was unseren Senioren unter den Nägeln brennt. Diese Themen greifen wir dann kurzfristig auf. Gerade im Bereich der Vorträge können wir dann ganz aktuelle Informationen anbieten.

In seiner Begrüßungsrede sprach der Seniorenbeauftragte der Stadt, Andreas Knopp, über den Erfolg der diesjährigen Aktionswoche.
Info:

Fünf Altersheime

In Sulzbach-Rosenberg gibt es fünf Altersheime. Aktuell sind rund 6000 Einwohner der Herzogstadt über 60 Jahre alt. Allein diese Zahl zeige, wie wichtig die Seniorenaktionswoche in ihrer ganzen Bandbreite mit aktiven Aktionen und interessanten Vorträgen ist. Zahlenmäßig, so Andreas Knopp, liegt die Stadt mit einem knappen Drittel von über 60-jährigen Einwohner nur wenig über dem Bundesdurchschnitt. Das läge aber daran, dass bei der Zahlenerhebung die Bewohner der Altersheime mitgezählt werden. Da im ländlichen Raum Altersheime fast immer in städtischen Gebieten zu finden sind, ergäbe sich hier eine leichte Verschiebung.

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