Raiffeisenbank bezahlt zwei Autos für Sozialstation und Diakonisches Werk Sulzbach-Rosenberg

Sulzbach-Rosenberg
02.06.2022 - 15:28 Uhr

Auf dem Vorplatz der Raiffeisenbank in Illschwang wechseln zwei Autos den Besitzer. Das Finanzielle regelt ein Jubilar, der heuer 70 Jahre alt wird.

Zur Übergabe der Autos am Vorplatz der Raiffeisenbank in Illschwang versammelt sind (von links) Birgit Singer-Grimm (Verwaltungsleitung Ökumenische Sozialstation), Günter Koller (Geschäftsführer Sozialstation), Ulrike Meier (Pflegedienstleitung Sozialstation), Wolfgang Völkl (GVB-Bezirkspräsident Oberpfalz), Thomas Pohl (Vorstand beim VR Gewinnsparverein Bayern), Erich Übler (Vorstandsmitglied Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg), Diakon Tim Saborowsk (Teamleiter der Bezirksstelle des Diakonischen Werks), Matthias Rechholz (Zweiter Vorsitzender des Diakonischen Werks Sulzbach-Rosenberg), Martin Sachsenhauser (Vorstandsmitglied Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg), Pfarrer Stefan Fischer (Vorsitzender des Diakonischen Werks Sulzbach-Rosenberg) und Dekan Karlhermann Schötz.

Die Ökumenische Sozialstation Sulzbach-Rosenberg und das Diakonische Werk Sulzbach-Rosenberg freuen sich über eine besondere Spende der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg. Sie stellte beiden Einrichtungen jeweils ein Auto des Typs "Volkswagen Up!" zur Verfügung. Unter dem Strich steht ein Gesamtwert von 26.920 Euro.

Die Mittel kommen aus dem Topf des Gewinnsparvereins der Volks- und Raiffeisenbanken. Mit dem Kauf von Losen erwerben die Kunden nicht nur die Chance auf einen persönlichen Gewinn. Ein Teil der Beiträge fließt vom Gewinnsparverein zurück an die Raiffeisenbank, die sie als Spendengelder in ihrer Region einsetzen. Weil der Gewinnsparverein heuer 70 Jahre alt wird, schüttet er in jedem bayerischen Regierungsbezirk für jeweils eine Bank 25.000 Euro extra aus, erklärte Thomas Pohl, der geschäftsführende Vorstand beim VR-Gewinnsparverein Bayern. In der Oberpfalz ist das die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg.

Zur Übergabe der beiden Autos hatte sie auf den Vorplatz des Bankgebäudes in Illschwang eingeladen. Vorstandsmitglied Martin Sachsenhauser betonte, die Ökumenische Sozialstation und das Diakonische Werk könnten sich künftig über noch mehr Mobilität freuen, um hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen. Durch die beiden neuen VW Up! im bekannten VR-Mobil-Design werde das möglich.

Diakon Tim Saborowski nahm ein Auto für das Diakonische Werk entgegen. Die Bezirksstelle werde es vor allem zu Fahrten einsetzen, bei denen es um die Themenbereiche Arbeitslosigkeit, Integration und kirchliche Sozialarbeit geht. Für die Ökumenische Sozialstation bekam Ulrike Meier von der Pflegedienstleitung die Autoschlüssel überreicht.

Geschäftsführer Günter Koller hatte beeindruckende Zahlen parat. 80 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation legten 2021 mit 30 Dienstfahrzeugen 441.489 Kilometer zurück. Sie lieferten 31.191 Portionen "Essen auf Rädern" aus und betreuten etwa 750 Personen.

Dekan Karlhermann Schötz nahm die Segnung der Autos vor. Er betonte, dass nicht alle Menschen auf der Sonnenseite des Lebens sind. Sie sind auf Personen angewiesen, die unterwegs sind, um ihnen zu helfen. Sein Dank galt der Raiffeisenbank, die dies immer wieder möglich macht.

 
 

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