17.05.2021 - 15:50 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Rosenberg erhält eine "Ist-noch-gut-Station"

Geschirr, Deko-Materialien, Elektrogeräte: Der Sulzbach-Rosenberger Schlackenverein setzt sich für mehr Nachhaltigkeit ein und will Ressourcen sparen – eine "Ist-noch-gut-Station" in Rosenberg soll dabei helfen. Was ist geplant?

Der Schlacken-Verein Sulzbach-Rosenberg hat das soziale Projekt der Ist-noch-gut-Station initiiert. Von links nach rechts: Kassier Peter Ostermann, Vermieter Peter Dechant und Vereinsvorstand Stefan Thar vor der künftigen "Ist-noch-gut-Station" in Rosenberg.
von Heidi FranitzaProfil

Eine Abkehr von der Wegwerfgesellschaft hin zu verantwortlichem Umgang mit Rohstoffen, Lebensmitteln oder fertigen Produkten: Den Trend hin zur Nachhaltigkeit will auch der Sulzbach-Rosenberger Schlackenverein aktiv unterstützen und hat deshalb eine sogenannte "Ist-noch-gut-Station" in Rosenberg initiiert. Das gab Vorsitzender Stefan Thar im Pressegespräch mit Oberpfalz-Medien bekannt.

Thar plädiert für ein Umdenken mit bewusster Verhaltensänderung. Eine „Ist-noch-gut-Station“ käme hier genau richtig. Statt einwandfreie, noch nutzbare aber nicht mehr benötigte Gegenstände zu entsorgen, sollen sie dem Vorsitzenden zufolge einer neuen Verwendung zugeführt werden. Der Schlackenverein, der sich mit dem Schlackenmarsch in der ganzen Oberpfalz und darüber hinaus einen Namen gemacht habe, hat sich nun dem Thema mit der neuen Station intensiv gewidmet.

„Handeln statt reden, nach dieser Devise haben wir schon die Schlackenmärsche organisiert", sagt Vereinsvorsitzender Stefan Thar selbstbewusst. "Der Erfolg gibt uns Recht." Mit Blick auf die "Ist-noch-gut-Station" sagte er weiter: "In einer Umfrage in einem Social Media Portal haben wir eine sehr positive Resonanz erhalten. Zudem wurde uns viel Mithilfe zugesagt. Mit Peter Dechant haben wir jetzt einen Vermieter gefunden, der dieses Projekt unterstützt. Zudem, und das zeichnet sich schon jetzt in vielen Gesprächen ab, wird sich dort wohl eine Art Treffpunkt etablieren.“

Keine Konkurrenz zum Werkhof

Wie Thar weiter erläutert, werde die Station keine Konkurrenz zum Werkhof sein. Im Gegenteil. In der Station sollen Bürger Alltagsgegenstände wie Geschirr, Deko-Material und Elektroartikel, die einwandfrei funktionieren, abgeben können. Bücher wiederum würden nicht angenommen, denn hierfür habe sich bereits das offene Bücherregal im Rosenberger Haus der Sparkasse etabliert.

Noch ist die Station nicht geöffnet, aber: „Auch wenn noch so einige Details geklärt werden müssen, aber die Station wird kommen.“ Der Vorsitzende des Schlackenvereins ist sehr zuversichtlich und freut sich, dass sich Heidi Franitza vom "Rosenbladl" für die Koordinationsstelle (Tel. 09661/811101) zur Verfügung gestellt hat.

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