21.07.2021 - 13:31 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

"Sulzbach 84/1" jetzt dienstbereit für die Bergwacht

Vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl an Einsätzen bei Wander- und Kletterunfällen bekommt die Bergwacht-Bereitschaft Sulzbach-Rosenberg eine willkommene Verstärkung.

Silas Hämmerl erläutert die Innenausstattung, die der VW-Bus T6 für seine Aufgaben bei der Bergwacht mitbringt.
von Redaktion ONETZProfil

Die Sulzbach-Rosenberger Bergwacht feierte am Sonntag am Brennberglift in Etzelwang die Ankunft eines neuen Einsatzfahrzeugs. Offiziell firmiert der VW-Bus unter dem Namen "Sulzbach 84/1". Mit ihm werde die Ausrüstung auf den neuesten Stand gebracht, freute sich Bereitschaftsleiter Johannes Grötsch.

Und das sei auch gut so: In der Corona-Pandemie mit ihren eingeschränkten Reisemöglichkeiten ins Ausland zieht es immer mehr Menschen in die heimischen Mittelgebirgsregionen. So kam es auch in unserem Raum vermehrt zu Wander- und Kletterunfällen. "Da kommt das neue geländegängige Fahrzeug gerade recht", meinte Grötsch und bedankte sich für die Bereitstellung bei der Bergwacht Bayern und den Förderern.

Der VW T6 verfügt über eine umfangreiche notfallmedizinische Innenausstattung. Sie wurde an die hiesige Mittelgebirgsregion angepasst; zum Beispiel das speziell konfigurierte Navi, das direkt mit der Einsatzleitstelle kommuniziert.

Zu der Feier fanden sich viele Ehrenamtliche und Freunde der Bergwacht ein. Grußworte sprachen unter anderem der Vorsitzende des BRK-Kreisverbands Amberg-Sulzbach, Gerd Geismann, der Etzelwanger Bürgermeister Roman Berr, der stellvertretende Regionalleiter der Bergwacht Frankenjura, Oliver Mothes, und Pfarrer Markus Vedder.

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Neukirchen
Hintergrund:

Zahlen und Fakten zur Bergwacht

  • Bergwacht Bayern: 4 800 ehrenamtlich tätige Frauen und Männer engagieren sich im Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes in den Alpen und Mittelgebirgen. Ihr
    Ausbildungszentrum ist in Bad Tölz.
  • Bergwacht Sulzbach-Rosenberg: 14 aktive Einsatzkräfte, acht davon in Ausbildung, betreuen im Winter die Skipisten in Etzelwang und die Langlaufloipen im Sulzbacher Bergland sowie im Sommer rund 120 Kilometer Rad- und Wanderwege. Auch bei Unfällen im land- und forstwirtschaftlichen Sektor werden sie alarmiert. Im Schnitt fällt ein Einsatz in der Woche an.

 

 

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