22.10.2020 - 15:04 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

SURO2030 will neues Verkehrskonzept für den Stadtteil Loderhof

Unabhängige Experten sollen nach Ansicht von SURO2030 ein Gutachten ausarbeiten, das als Basis für ein künftiges Loderhof-Verkehrskonzept dienen soll.

Loderhof als bevölkerungsreichster Stadtteil leidet unter einem enormen Verkehrsaufkommen, das sich vor allem auch im Bereich der im Bild diagonal verlaufenden Goethestraße bemerkbar macht. SURO2030 fordert nun ein neues Verkehrskonzept für diesen Bereich.
von Andreas Royer Kontakt Profil

Ein verkehrstechnisches Konzept für den Stadtteil Loderhof soll nach Ansicht der Wählergruppe SURO2030 von der Stadt in Auftrag gegeben werden. Ihre Fraktion stellte in der Stadtratssitzung am Dienstag einen gleichlautenden Antrag. Wie Ralf Volkert erläuterte, sei es nicht sicher, ob einerseits die Anbindung des Loderhofs über die verlängerte Knorr-von-Rosenroth-Straße oder Wichernstraße an die Stadt bzw. B 85, als auch die Änderung der Straßenführung der Maintenon-Brücke hin zur Rosenbachstraße die Verkehrsprobleme der Stadt verbessern würden. Durch weitere Zufahrtsstraßen werde nach Ansicht von SURO2030 auch der von Anwohnern beklagte Abkürzungs- und Transitverkehr zunehmen. Die Variante "Bahnunterführung Hitzelmühlweg" berge ebenfalls verschiedene Risiken. Volkert favorisiert für die Problemlösung eine Analyse, die nicht nur Erleichterungen für den motorisierten Transit-, Quell- und Zielverkehr im Blick habe. Einfließen sollten veränderte Mobilitätsformen, Demografie und Einkaufssituation. Basis für Verbesserungen wäre dann ein von unabhängigen Experten erarbeitetes Gutachten.

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