"Wir gratulieren zum Namenstag und ein Prost auf alle Seppn!" So begrüßte am Josefitag im Gasthaus Zur Dorfschmiede Josef Donhauser seine Kollegen. Mehr als 40 Namensbrüder sind gekommen, freute sich Donhauser, der mit Josef Reindl das Treffen heuer zum 8. Mal organisierte. Zuvor hatten alle gemeinsam, auch Josefs aus dem Laabertal, aus Kümmersbruck und Rieden gesellten sich dazu, den von Pfarrer Hermann Josef Sturm zelebrierten Gottesdienst besucht. In seinen Predigtworten ging der Geistliche auf den heiligen Josef ein, "der neben dem Patronat über Schreiner, Handwerker, Zimmerleute und Holzhauer von der Kirche auch jenes über die Jugend übertragen wurde".
Nachdem das letzte Josefitreffen in der Gemeinde 1973 mit Pater Josef Riesenhuber stattgefunden habe, erinnert sich Josef Donhauser, sei vor acht Jahren am Stammtisch die Idee entstanden, das Ganze wieder aufleben zu lassen. Aber er bedauerte, dass die Josefs und Josefinen immer weniger werden. "Es kommen einfach keine nach."
Donhausers Dank galt Pfarrer Sturm für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes. Im Jahre 1621 sei der 19. März als Josefstag zum allgemeinen kirchlichen Feiertag erklärt worden, erinnerten Donhauser und Reindl. Bis 1968 sei der Josefitag, der 19. März, ein bayernweiter Feiertag gewesen, aber leider unter der Amtszeit des bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel abgeschafft worden.
Den beiden 83-Jährigen, Josef Müller aus Ensdorf und Josef Pirzer aus Wolfsbach, gratulierte Donhauser als Älteste mit einer Flasche Wein zum Namenstag. Ebenfalls eine Flasche Wein übergab er an Josef Reiser, "der als ehemaliger Ensdorfer die 320 Kilometer bis aus Kirchheim unter Teck gekommen ist". Auch für den Jüngsten, Josef Rester aus Rannahof, hatte er ein Geschenk - "aber der ist noch in der Schule und kommt später zu uns". Dann widmeten sich die Seppn einem Frühschoppen. Josef Leikam mit seiner Quetschn sorgte mit vertrauten Melodien für Unterhaltung.














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