Zu Beginn der Gemeinderatssitzung hatte Bürgermeister Walter Schauer um eine Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen früheren Gemeinderat Alfred Deml gebeten. Unter Zuhilfenahme des geografischen Programms GIS (Geografisches Informationssystem) und der zur Verfügung stehenden Luftbildaufnahmen wurden Straßen und Wege hinsichtlich ihrer Länge und ihrer Lage in den Flurnummern überprüft. Hierbei wurde festgestellt, dass die bestehenden Karteiblätter bezüglich der Anfangs-und Endpunkte und der Straßenlängen berichtigt oder geändert werden müssen.
Weiterhin wurde erkannt, dass auf einigen Bestandkarteiblättern fehlende Flurnummern und Teilflächer ergänzt werden müssen, da gewidmete Flurstücke zum Teil geteilt oder neu vermessen wurden, und neue oder zusätzliche Flurnummern erhalten haben. Ein neuer Straßenteil gilt dann als gewidmet, wenn eine Straße verbreitert, begradigt oder unerheblich verlegt oder ergänzt wird. Die Korrekturen und Ergänzungen sind durch Eintragungsverfügungen auf dem Verwaltungsweg möglich. Die Bestandkarteiblätter folgender Ortsstraßen der Gemeinde Thanstein wurden korrigiert: Holnsteinstraße, Stiegelweg, Tradweg, Bergstraße, Schlossberg, Dorfplatz, Bründlsteinweg, Burgstraße, Ortsstraße in Hebersdorf. Die von Bürgermeister Walter Schauer im Detail vorgetragenen Korrekturen wurden von den Gemeinderäten einstimmig angenommen.
Folgende Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung wurden bekannt gegeben: Die bei der Planung zur Dorferneuerung Thanstein entstandenen Mehrkosten in Höhe von 27054 Euro wurden genehmigt. Der Nachtrag der Firma Herrmann, Krähhof, über 2058,70 Euro wurde genehmigt. Zur Gewährleistung der Statik mussten zusätzliche Granitpfeiler beim Bürgerhaus Thanstein eingebaut werden. Das Nachtragsangebot der Firma FWB Neunburg vorm Wald für Verputzarbeiten in Höhe von 2255 wurde ebenfalls abgesegnet. Anstelle von Ausbesserungsarbeiten am Putz des Bürgerhauses muss dieser vollständig erneuert werden. Desweiteren wurde die Schlussrechnung der Firma Fischer, Voitsried, für die Anbindung des Oberflächenwassers der Gemeindestraße in Richtung Dautersdorf 20 an den Kanal mit Kosten von 6784 Euro zur Kenntnis genommen.
Als Information gab der Bürgermeister bekannt, dass die Gemeinde ausgewählt worden ist, um an einem deutschlandweiten Wettbewerb für ein smartes Gesundheitsnetzwerk der ILE Schwarzach-Regen teilzunehmen. Es geht darum, wie die ärztliche Versorgung sichergestellt werden kann, auch unter Einbeziehung von Telemedizin und -sprechstunden. "Ein interessantes Projekt", sagte Bürgerweister Schauer dazu und animierte die Gemeinderäte, auch an den angebotenen Workshops teilzunehmen.
Der Verkehrsspiegel, der an der Einmündung der Kiesenbergstraße in die Kreisstraße angebracht wurde, wurde nicht genehmigt. Eine Verkehrsschau habe ergeben, dass der Spiegel nichts bringe, weil man sich zu weit in die Straße hineintasten müsse. Die Nicht-Genehmigung des Verkehrsspiegels wurde allgemein bedauert.

















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.