23.09.2021 - 14:04 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Bernhard Herzog soll in Kliniken-Aufsichtsrat

Kurz war die Kliniken Nordoberpfalz AG ein Thema im Kreisausschuss in Tirschenreuth. Dabei ging es um eine Nachbesetzung im Aufsichtsrat. Außerdem gab es im Kreisausschuss Informationen zur Jugendsozialarbeit.

Größte Haus der Kliniken Nordoberpfalz AG ist das Klinikum Weiden. Kurz war die Kliniken AG ein Thema im Kreisausschuss in Tirschenreuth.
von Michaela Kraus Kontakt Profil

Ein Aufsichtsratsposten bei den Kliniken Nordoberpfalz muss neu besetzt werden. Nachdem Dr. Wolfgang Jurczyk zum Chefarzt der Notaufnahme ernannt wurde, hatte er seinen Rücktritt aus dem Aufsichtsrat erklärt. In der nächsten Hauptversammlung wird ein Nachfolger bestellt. Der Kreisausschuss Tirschenreuth ermächtigte nun Landrat Roland Grillmeier, sein Stimmrecht für Bernhard Herzog auszuüben. Damit folgte man dem Vorschlag des Gesamtbetriebsrates. Herzog ist bei den Klinken Nordoberpfalz freigestellter Betriebsrat.

Der Nachrücker soll als Arbeitnehmervertreter für die Region Süd in den Aufsichtsrat gewählt werden. Die Region West ist wie bisher durch Monika Selch vertreten, die Region Nord durch Betriebsratsvorsitzenden Roland Gleißner. Der ist in seiner Funktion als Gesamtbetriebsratsvorsitzender Mitglied im Aufsichtsrat, aber ohne Stimmrecht.

Jugendsozialarbeit: zwei Halbtagsstellen

Nur noch Formsache war im Kreisausschuss die Bewilligung der Mittel für Jugendsozialarbeit an der Fichtelnaabtal-Schule. Sowohl für die Grundschule in Ebnath als auch die Mittelschule in Neusorg wurde eine halbe Vollzeitstelle beantragt. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass die Gesamtarbeit von einer Fachkraft in 30 Stunden wöchentlich abgedeckt werden kann. Die Förderrichtlinien lassen jedoch nur mindestens eine Halbtagskraft je Schulstandort zu. Mit den Mehrkosten von rund 4000 Euro, die der Landkreis zusätzlich zu den veranschlagten 12 300 Euro anteilig zu leisten hat, war der Ausschuss einverstanden.

Zuschuss für neue Feuerwehr-Drehleiter

Bereits im Einsatz ist die neue Drehleiter der Feuerwehr Tirschenreuth. Nachdem es sich um ein Gerät mit überörtlicher Bedeutung handelt, beteiligt sich der Landkreis an den Kosten. Bezahlt werden laut Beschluss 25 Prozent des staatlichen Zuwendungsbetrages. Das macht bei 236 000 Euro knapp 60 000 Euro aus.

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