11.11.2019 - 14:36 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Bürger zieht es ins Krankenhaus Tirschenreuth

Damit hatte niemand gerechnet: Beim Tag der offenen Tür stürmten einige hundert Besucher das Krankenhaus Tirschenreuth.

von Ulla Britta BaumerProfil

Die Einladung zur Besichtigung der gesamten Gesundheitseinrichtung hatte derart eingeschlagen, dass sich das Krankenhauspersonal vor Besuchern nicht mehr retten konnte. Geöffnet wurde nach einem Festakt in den frühen Morgenstunden am Sonntagnachmittag im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 200-jährigen Bestehen. Lange im Vorfeld hatten sich die Mitarbeiter viele Attraktionen ausgedacht, um den Gästen einen Eindruck von ihrer Arbeitsstätte zu gewähren. Was zur Folge hatte, dass die Besucher einen ganzen Flyer mit Programmpunkten vom Keller bis zum vierten Stockwerk präsentiert bekamen.

Die Renner waren dabei zweifelsohne das Kinderprogramm und die Besichtigung des OP. In der zentralen Notaufnahme, die erst kürzlich neu eröffnet worden war, standen die Kinder mit ihren Eltern an. Die Buben und Mädchen durften sich am Arm einen Gips anlegen lassen. Überhaupt hatten die Krankenhausmitarbeiter nicht mit derart vielen Interessierten gerechnet. Am Aufzug zu den Operationsräumen, die nur mit Führung besichtigt werden konnte, gab es Warteschlangen. In jeder Abteilung standen die Ärzte und die Mitarbeiter Rede und Antwort zu den medizinischen Geräten.

Anhand von Puppen boten die Hebammen Beratung für Wöchnerinnen und Interessierte. In der Notfallaufnahme wurde gezeigt, wie ein Mensch mit Herzattacke richtig reanimiert wird, bis der Notarzt eintrifft und wie er dann medizinisch versorgt wird. Wer wollte, konnte im Ärztezentrum Vorträgen von Dr. Alexandra Barthmann, Professor Dr. Karl-Heinz Dietl, Dr. Josef Pova und Dr. Svend Hofmann über deren Fachgebiete lauschen und vieles mehr. Um die kulinarische Versorgung kümmerte sich die Krankenhaus-Küche, an zahlreichen Infoständen gab es Auskünfte zu Spezialbereichen und zur Unterhaltung zauberte Zauberer Marco Knott aus Bärnau. Ziel der offenen Besichtigung war es, wie Krankenhausleiterin Claudia Kost eingangs erwähnte, der Bevölkerung die Hochtechnologie und die Leistungskraft des Kreiskrankenhauses vor Ort zu zeigen.

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